Steirische Landesmeisterschaften der Rhythmischen Gymnastik - seid dabei!
Am 12. April finden für die Gymnastinnen im ATG die Steirischen Landesmeisterschaften statt!
Um 9:00 Uhr startet die B-Kategorien. Um 13:00 Uhr findet die offizielle Eröffnung statt, nach der alle A-Kategorien mit ihren neuen Übungen bezaubern werden.
Zuschauer sind herzlich willkommen!
Turnsport Steiermark kann auf erfolgreiche drei Jahre zurückblicken und zieht anlässlich des Verbandstages am gestrigen Montag in Graz stolz Bilanz:
22 Staatsmeistertitel und 55 Österreichische Meistertitel in den Sparten Kunstturnen weiblich & männlich, Rhythmische Gymnastik, Sportakrobatik, Trampolinspringen und Turn 10.
Die 32 Mitgliedsvereine im ganzen Bundesland leisten hervorragende Arbeit und sendeten auch zahlreiche Vertreter*innen zum Verbandstag nach Graz.
Präsident Mag. Thomas Hayn und sein Vorstand wurden einstimmig wiedergewählt. Er resümiert zu Recht mit Stolz: „Auch wenn die Rahmenbedingungen nicht einfach sind, zählt Turnsport Steiermark zu den erfolgreichsten Sport-Fachverbänden der Steiermark. Der Dank dafür gilt vor allem den Trainerinnen und Trainern in den Vereinen, die diese Erfolge in den letzten Jahren ermöglicht haben.“
Auch für die nahe Zukunft wird im Turnsport Steiermark gesorgt. Die Installierung eines Landesleistungszentrum für den Kunstturnsport ist in finaler Planung!
Der gewählte Vorstand Turnsport Steiermark 2025-2027
Österreichische Turn10-Meisterschaft in Innsbruck:
3x Gold, 2x Silber, 1x Bronze für die Steiermark
Mehr als 720 TeilnehmerInnen aus 9 Bundesländern starteten bei den 23.
Österreichischen Meisterschaften Turn10 in Innsbruck und rund 60
WettkämpferInnen sowie TrainerInnen und KampfrichterInnen aus 11 steirischen
Vereinen nahmen die weite Anfahrt auf sich, um ihr turnerisches Können in einem
hochkarätigen Feld unter Beweis zu stellen.
Drei steirische Turner konnten dabei die höchste Stufe des Podests erklimmen: Tobias Schmidpeter
(AK 15-16 Basisstufe) vom ÖTB Turnverein Judenburg 1864, Raphael Semlitsch
(AK 15-16 Oberstufe) vom TSV Eiche Neumarkt und Leonhard Winter (AK 17-18
Basisstufe) vom Schulsportverein Seebacher wurden österreichische Meister in ihren
Altersklassen.
Mit Silber von Felix Drobesch (AK 15-16 Basisstufe) vom Schulsportverein
Seebacher und Martina Doppelreiter (AK 50-59 Basisstufe) vom ÖTB Turnverein
Judenburg 1864 sowie Bronze von Mariella Gerharter (AK 14 Oberstufe) vom ATV
Schladming wurde das erfreuliche Ergebnis komplettiert.
Knapp am Podest vorbei schrammten als 4. Alisa Kager (AK 14 Oberstufe) vom
ATUS Köflach sowie Isabell Möstl (AK 16 Basisstufe) vom Schulsportverein
Seebacher, auch die weiteren Platzierungen waren angesichts des sehr hohen
Punkteniveaus durchaus zufriedenstellend.
Quelle: Karin Konrad-Krauthackl
19. November 2024 - Kunstturnen weiblich und Turn10
Steirische Herbstmeisterschaften für Kunstturnerinnen und
Turn10: Ein großer Erfolg
Am 17. November fanden im Verein Grazer Turnerschaft (VGT)
zum zweiten Mal die steirischen Herbstmeisterschaften für
Turn10 und die Grundlagenstufen der Kunstturnerinnen statt.
Erstmals wurde auch ein Teambewerb in den Grundlagenstufen
ausgetragen. Mit insgesamt 184 Teilnehmerinnen – 55 in den
Grundlagenstufen und 129 im Turn10 – war der Wettbewerb ein
großer Erfolg.
In den drei ausgeschriebenen Grundlagenstufen (GL1 Mini, GL1
und GL2) nahmen Turnerinnen aus vier verschiedenen
Bundesländern teil. Turn10 wurde von sieben steirischen
Vereinen beschickt, und die Teilnehmerinnen verteilten sich
auf 17 verschiedene Stufen. Melina Zanella
(VGT) erzielte in der Altersklasse AK14 mit 96
Punkten die Tageshöchstwertung in der Basisstufe, während
Leonie Lamperter (ATUS
Köflach-Turnen) mit 92,75 Punkten die Oberstufenwertung
dominierte.
In der Grundlagenstufe 1 Mini gingen vorderen Ränge an die
Turnerinnen der Sportunion Traiskirchen. Beste steirische
Turnerin in dieser Kategorie war Ruth Anger
(VGT) mit Platz 6. In der Teamwertung sicherte
sich Team VGT den 1. Platz, während ATUS Köflach-Turnen den
3. Platz erreichte. In der GL1 Einzelwertung gewann
Flory Frenzel (ATG), gefolgt von Sophia Vay
(Sportunion Traiskirchen) und Margaretha Liebmann
(ATG). In der Teamwertung belegte Team ATG 1 den
2. Platz und Team ATG 2 den 4. Platz.
In der Stufe GL2 siegte Emilia Raffalt
(ATUS Köflach-Turnen), gefolgt von Antonia Alber
(Klagenfurter Turnverein) und Mavie Maierhofer
(ATG). Die Teamwertung entschied Team ATG 1 für
sich, während Team VGT den 4. Rang belegte.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen herzlich zu ihren
hervorragenden Leistungen.
Grazer Grazien zum 7. Mal in Serie
RG-Gruppenstaatsmeisterinnen
Als Lokalmatadorinnen gewannen die Gymnastinnen des
Allgemeine Turnvereins Graz am 19. Oktober im
Raiffeisen-Sportpark in Graz den bereits 18.
Gruppen-Staatsmeistertitel in Rhythmischer Gymnastik. Es war
dies der siebente Titelgewinn in Serie und der 16. Erfolg
seit der Jahrtausendwende. Silber sicherte sich der NÖ
Landeskader, Bronze holte der ÖTB Linz.
n der Besetzung mit den erfolgreichen
2023er-Titlverteidigerinnen Viktoriya Da Silva
, Valentina Domenig-Ozimic
, Livia Gacic , Livia
Jammernegg , Marie-Luisa Alb
und Newcomerin Mishel Ivanova
setzte sich der ATG für den Landesverband
Turnsport Steiermark mit dem klar stärksten Programm in
beiden Kürdurchgängen mit fünf Reifen deutlich durch.
Valentina Domenig-Ozemic gewann bereits einige
Staatsmeistertitel im Einzel, nun folgte ein weiterer
mit der Gruppe: „Wir waren in der Vorbereitung ein
großartiges Team, sehr konzentriert und produktiv, das
schweißt zusammen und hat zum Erfolg geführt.“ Trainerin
Viktoria Chanterie: „Wir haben in nur zwei Monaten
intensiver Vorbereitungen zwei Küren auf internationalem
Niveau vorbereitet. Diese konnten sich heute mehr als
sehen lassen.“
Insgesamt kamen neben der Elite vier weitere
Nachwuchs-Titel zur Vergabe, diese gingen an dreimal
nach Vorarlberg, einer blieb in der Gastgeberstadt Graz.
Turnsport-Austria-Präsidentin Gabriela Jahn: „Diese
Meisterschaft war sportlich wie organisatorisch ein
Riesenerfolg. Ich bin von den gezeigten Leistungen sehr
beeindruckt.“
Österreichische Gruppenstaatsmeisterschaft der Rhythmischen
Gymnastik in Graz!
Sei dabei - beim großen Saison-Abschluss der Rhythmischen
Gymnastik in Österreich! Die besten Gymnastinnen aus 6
Bundesländern werden sich um den begehrten Titel matchen und
die Steiermark (ATG) wird einmal mehr versuchen, ihren Titel
zu verteidigen.
Lilian Lamperter unter den Top 10 Jugend-1-Turnerinnen
Österreichs
Dieses Wochenende fanden in Traun die 52. Österreichischen
Jugendmeisterschaften der Kunstturnerinnen statt. Die
Steiermark vertrat diese mit 6 Turnerinnen in der Jugend 1
Stufe (somit konnten sogar 2 Teams gebildet werden) und 2
Turnerinnen in der Jugend 3. Lilian Lamperter
(ATUS Köflach-Turnen) schaffte es als beste
steirische Turnerin unter die Top 10 und wurde 9. von
insgesamt 25 Teilnehmerinnen in der Jugend 1. An ihrem
Paradegerät Sprung belegte sie sogar den 5. Rang.
Die weiteren Platzierungen für die Steiermark sind wie
folgt: Maja Engelsman (ATG) Platz 18,
Miriam Pfeiffer (ATG) Platz 19,
Mara Baumgartner (ATG) Platz 22,
Anna-Lena Kraxner (ATG) Platz 23
und Anna Hensitska (ATG) Platz 24.
Das Team Steiermark 1 (Lilian Lamperter, Maja Engelsman
und Miriam Pfeifer) wurde 6 und Team Steiermark 2 (Mara
Baumgartner, Anna-Lena Kraxner und Anna Hensitska) wurde
8.
In der Jugend 3 Stufe erturnte Evelyn Glaeser
(VGT) den 20. Platz im guten Mittelfeld und
schaffte am Sprung sogar den 7. Rang. Mara
Brenner (VGT) wurde 26. im 39-Starterinnen
starken Teilnehmerinnenfeld. Gratulation an alle
Turnerinnen!
Staatsmeistertitel im Damen-Trio der Sportakrobatik geht an
den ATG
Bei der diesjährigen Sportakrobatik-Staatsmeisterschaft in
Spittal an der Drau am 15. und 16. Juni 2024 holten sich die
steirischen Athlet:innen des ATG insgesamt 13
Österreichische Meistertitel und dazu auch noch einen der
drei Staatsmeistertitel.
Lilien Eckert , Philippa Rock
und Daria Angerbauer vom ATG
standen zum ersten Mal bei einer ÖM am obersten
Siegerpodium. Sie dominierten nicht nur das Damen-Trio mit
Gold im Finale, sondern auch in der Balance- und in der
Tempokür. Lilien Eckert für das Siegertrio: „Wir haben uns
erst vor sieben Monaten in dieser Besetzung neu
zusammengefunden - und das bewährt sich prächtig. Für die
Weltmeisterschaft im September rechnen wir uns Finalchancen
aus“.
239 hauptsächlich weibliche und wenige männliche
Sportakrobat*innen beteiligten sich am bundesweiten
Höhepunkt dieser stark aufstrebenden Sportart mit
olympischer Ambition. In insgesamt sieben
Alters-/Leistungs-Kategorien wurden bei den Paaren wie
Trios insgesamt 29 österreichische Meister- und
Staatsmeistertitel vergeben, darunter erstmals auch
Finaltitel mit Einzelübungen. Zwei Tage lang folgte eine
faszinierende Kür-Performance auf das nächste, die
Grenzen zwischen Hochleistungssport, professioneller
Tanz-Choreografie und zeitgenössischem Theater mischten
sich ineinander.
Tyra Eckert , Stella
Prettner und Jolina Lohr
(ATG) holten ebenfalls dreimal Gold in der
Juniorinnen-Kategorie (Kombinationskür, Balancekür,
Tempokür). Das Juniorinnen-Paar Carina
Angerbauer und Maja Pazolt
(ATG) räumte ebenfalls alle Goldmedaillen in
den drei Juniorinnen-Paar-Bewerben ab. In der Jugend 1
sicherten sich Fee Kasca und
Coco Kasca (ATG) dann außerdem noch die
zwei Goldmedaillen im Mehrkampf und in der Balancekür,
und Alia Fischer und Orelie
Muhr (ATG Graz) gewannen Gold in der
Jugend 2 Paare-Kategorie. Eracle Della Pietra
und Clara Mörth (ATG)
holten Gold im Jugend 3 Mixed-Paare. Emilia
Fink , Hannah Klinkan
und Rosina Wessely (ATG) siegte zudem
in der Offenen Klasse 1 Trios.
12 Medaillen für steirische Gymnastinnen bei Jugend-ÖM
Bei der diesjährigen Jugend-ÖM in der Rhythmischen Gymnastik
in Götzis am 15. und 16. Juni 2024 haben die steirischen
Athletinnen des ATG und der GUG herausragende Leistungen
gezeigt und gewannen dabei insgesamt 12 Medaillen.
Sophia-Celine Nowak (Jugend 1) vom ATG
dominierte ihre Kategorie und gewann Gold im Mehrkampf sowie
im Reifen-, Keulen- und im Bandfinale. Zudem holte sie
Silber mit dem Ball. Erika Ivanova
(Jugend 2) konnte ebenfalls für den ATG Medaillen erringen
und gewann Bronze im Mehrkampf und im Keulenfinale. In der
Jugend 3 erkämpfte sich Cora Emmer (ATG)
Bronze im Mehrkampf. Eva Sterkhov (Jugend
4) sicherte sich zwei Goldmedaillen im Mehrkampf und im
Finale ohne Handgerät. Lara-Sophie Körner
(GUG) rundete die Medaillenbilanz der Steiermark ab, indem
sie Bronze im Mehrkampf und Silber im Finale ohne Handgerät
in der Jugend 4 gewann.
Insgesamt gingen somit fünf Gold-, zwei Silber- und fünf
Bronzemedaillen an die steirischen Vereine ATG Graz und
GUG Graz. Diese Erfolge zeigen das hohe Niveau und die
starke Nachwuchsarbeit im steirischen Turnsport.
Generell war die Meisterschaft geprägt von
beeindruckenden Darbietungen, die nicht nur sportliches
Können, sondern auch Kreativität und Eleganz zeigten.
Quelle: Turnsport Austria
16.
Juni 2024 - Trampolinspringen
Alexander Katter ist neuer Trampolin-Landesmeister
Die Landesmeisterschaften wurden im Zuge des nationalen
Kernölcups im ASKÖ-Stadion in Graz Eggenberg ausgetragen.
Alexander Katter holt sich den
steirischen Titel in der Eliteklasse, muss sich im
österreichweit-offenen Bewerb aber dem Wiener Ilya Michaud
geschlagen geben. Bei den Juniorinnen siegt
Alexandra Hayn auch im offenen Bewerb und
bestätigt damit ihren Sieg von der Staatsmeisterschaft vor 2
Wochen in Innsbruck. Sie siegt vor Sandra Schwender
vom TFC Graz und Vanessa Kellermann aus Wien. Ihr
Bruder Manuel Hayn setzt sich in der
Jugendklasse 1 vor Odysseas Lackner und Gustav Sommer aus
Wien durch.
Alle Ergebnisse unter auf der Seite des TFC Graz .
Die Schwestern Alexandra (Juniorinnen,
2010) und Elisa Hayn (Jugend 2, 2014)
holen Gold bei den Österreichischen Meisterschaften im
Trampolinspringen. Auch ihre beiden Vereinskollegen vom
Trampolin und Freestyle Club Graz landen in ihrem
Einzelbewerben auf dem Stockerl: Manuel Hayn
(2012) wird Zweiter und Katharina Nerwein
(2012) Dritte in der Jugend 1. Im Synchronbewerb
werden Alexandra Hayn und Katharina Nerwein Fünfte. Manuel
Hayn wird mit seinem Synchronpartner Luca Zivancev von der
TGU Salzburg Achter.
Die Meisterschaften wurden im Zuge der Sport Austria
Finals in Innsbruck ausgetragen. Die unumstrittene
Nummer Eins im österreichischen Trampolinsport musste in
diesem Jahr verletzungsbedingt zusehen: Benny Wizani,
der bereits für die Olympischen Spiele in Paris
qualifiziert ist, arbeitet derzeit am Aufbau nach einem
Kreuzbandriss. Damit hat sich ein spannender Dreikampf
um den diesjährigen Staatsmeistertitel ergeben: Insider
haben allen drei Teamkollegen von Wizani ähnliche
Chancen eingeräumt. Am Ende setzte sich Martin Spatt
(Liberty Bound, Krems) vor Ilya Michaud (WAT
Brigittenau) und Georg Hopfgartner (WAT Brigittenau)
durch. Bei den Damen geht der Sieg an Sara Hekele (TGU
Salzburg) knapp vor Emilia Wansch (TV Steyr) und Jenny
Lechthaler (TGU Salzburg).
Quelle: Dieter Hayn
29.
Mai 2024 - Kunstturnen weiblich
Steirische Landesmeisterschaften im Kunstturnen 2024
Am 18. und 19. Mai 2024 fanden im ATG in Graz die
Steirischen Meisterschaften der Kunstturner und
Kunstturnerinnen statt. In der Eliteklasse am Samstag, den
18.05., konnten sowohl Amelie Fuchshofer
(ATG) als auch Maximilian Chanterie (ATG)
ihre Steirischen Meistertitel aus dem Vorjahr verteidigen.
Die Juniorenklasse in der steirischen Wertung konnten
Emilia Bernhardt (ATG), trotz langer
Verletzungspause, und Constantin Lipp
(ATG) für sich entscheiden. Die steirische Wertung der
Jugend 3 bei den Mädchen gewann Evelyn Glaeser
(VGT) vor Mara Brenner (VGT)
und Emma Roveda (ATG). Iris
Glaeser (VGT) schaffte es sich in der Jugend 2
den Sieg vor Lara Schwenda (VGT) und
Lana Zarfl (ATUS Köflach-Turnen) zu
holen. Siegerin der Jugend 1 wurde die diesjährige
österreichische Jugendmeisterin am Sprung, Lilian
Lamperter (ATUS Köflach-Turnen), vor
Maja Engelsmann (ATG) und Miriam
Pfeiffer (ATG). Ebenso, Gratulation and die
Siegerin in der steirischen Wertung, der Jugend 3B Stufe,
Sia Jakse (ATG) und der Allgemeinen
Klasse Lisa Kürzl (ATG).
Auch die kleinsten Turnerinnen zeigten am Sonntag, den
19.05, sehr gute Leistungen. Wir gratulieren herzlich
den steirischen Gewinnerinnen der Klassen GL1 und GL2:
Elena van den Oever (VGT) und
Emilia Raffalt (ATUS
Köflach-Turnen).
Quelle: Clara Reithofer
30.
April 2024 - Turn10
Steirische Turn10 Landesmeisterschaft 2024 wieder mit einem
Top-Starterfeld
Mehr als 320 topmotivierte Turner:innen aus 14 steirischen
Vereinen begrüßten Turn10-Landesfachwartin Karin
Konrad-Krauthackl, Stellvertreterin Gudrun Duschek und der
Obmann des veranstaltenden ÖTB Turnverein Judenburg 1864
Boris Sueng in der Judenburger Sporthalle Lindfeld.
Dank der kompetenten Wertungsrichter:innen, die während
des ganzen Tages über für eine schnelle und korrekte
Punktevergabe sorgten, wurde der Zeitplan eingehalten
und fand ohne Verzögerung die Siegerehrung für die 76
Mannschaften und die 25 Einzelstarter:innen statt.
Folgende Verein erturnten Siege in den
unterschiedlichsten Altersklassen: Allgemeiner
Turnverein Graz, ATUS Köflach-Turnen, ATV Schladming,
Kapfenberger Turnverein, Krieglacher Turnverein, ÖTB
Turnverein Judenburg 1864, Sportunion Leoben, SSV
Seebacher, TSV „Eiche“ Neumarkt, Turnteam Kindberg und
Verein Grazer Turnerschaft.
Auch in diesem Jahre nahm der Köflacher Georg Almer mit
Downsyndrom in der Inklusionsklasse an der steirischen
Meisterschaft teil und erntete einen wohlverdienten
tosenden Applaus für seine bemerkenswerte Leistung.
Als Ehrengast wurde der Judenburger Vize-Bürgermeister
Thorsten Wohleser begrüßt, der Judenburger Spielmannszug
sorgte für die musikalische Untermalung der Siegehrung
und beendete die Meisterschaft würdevoll mit der
Landeshymne.
Quelle: Karin Konrad-Krauthackl
27.
April 2024 - Kunstturnen männlich
Rang 4 für Vinzi an den Ringen bei Turn-EM in Rimini
Vinzenz Höck realisierte am 26. April
2024 in Rimini sein zweitbestes EM-Ergebnis. Der 28-jährige
Steirer, 2020 bereits Vize-Europameister, wurde Vierter an
den Ringen. Im extrem hochkarätigen Finale, in dem jeder der
besten acht Ringe-Turner Europas souverän durch sein
Programm kam, kostete Höck ein leichter Wackler beim letzten
Handstand die Medaille, vielleicht sogar den Sieg. Höck:
„Ich habe gewusst, dass es schwer wird, aber das war heute
extrem.“
Das Finale gewann Eleftherios Petrouniais mit 15.000
Punkten. Der Grieche holte nach dem Olympiasieg 2016 und
drei WM-Titeln nun bereits seine siebente
EM-Goldmedaille. Zweiter wurde Nikita Simonov aus
Aserbaidschan mit 14.900 vor dem punktgleichen
2022-Weltmeister Adem Asil aus der Türkei. Dann folgte
Vinzenz Höck mit 14.800 Punkten ex aequo mit Armeniens
Artur Avetisyam. Nur zwei Zehntelpunkte fehlten Höck auf
den Sieg, er meinte zum knappen Ausgang: „Es wäre
möglich gewesen, mir ist eine hervorragende Übung
gelungen, gleich nach dem Abgang habe ich gejubelt, es
hat aber leider knapp nicht sein sollen.“
Sportdirektor Fabian Leimlehner: „In Teilbereichen war
Vinzenz‘ Kür heute sogar besser, als bei der
Qualifikation, als er 14.900 erhalten hatte. Leider
haben die anderen nicht mitgespielt und waren ebenso
herausragend in Form.“ Höck: „Ich habe noch nicht oft so
eine hohe Wertung wie heute erhalten. Mit Ausnahme von
zwei Chinesen kommen derzeit die weltbesten Ringe-Turner
aber alle aus Europa.“ Bei der Turn-EM in Rimini folgen
für Österreich am Wochenende noch fünf
Einzelfinal-Teilnahmen bei den Junioren.
Quelle: Turnsport Austria
21.
April 2024 - Rhythmische Gymnastik
Valetina Domenig-Ozimic ist Steirische Landesmeisterin in
der RG 2024
Am vergangenen Wochenende fanden im ATG die Steirischen
Meisterschaften by Energie Steiermark in der Rhythmischen
Gymnastik statt. Unter Beteiligung zahlreicher
Nationalkader-Gymnastinnen (außer Konkurrenz) setzte sich in
der Steiermark-Wertung erwartungsgemäß Valentina
Domenig-Ozimic (ATG) durch und sicherte sich
den Steierischen Landesmeistertitel. Die EM- und WM-erprobte
Gymnastin gewann vor Mishel Ivanova und
Livia Gacic (beide ATG). Der vierte
Platz ging an Livia Jammernegg .
Die vollständigen Ergebnislisten befinden sich unter
Ergebnisse .
Quelle: Jutta Heger
21.
April 2024 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck beim Turnweltcup in Katar auf Rang 4
Vinzenz Höck erreichte beim
Kunstturn-Weltcup in Doha an den Ringen den vierten Platz.
Dies bedeutete beim Abschluss der vierteiligen
Olympia-Qualifikations-Weltcup-Serie das heuer bislang beste
Ergebnis des 28-jährigen Grazers. Im extrem hochkarätigen
Bewerb, in dem noch fünf Athleten eine Chance auf einen der
beiden zu vergebenden Paris-Quotenplätze hatten, gelang dem
dafür bereits chancenlosen Höck mit 14.566 Punkten eine
hervorragende Kür.
gelungene Generalprobe.“
„Finali sind einfach jedes Mal ein einzigartiges Gefühl.
Beim Einturnen hat man die extreme Anspannung wegen des
Olympiasprints wirklich gespürt“, berichtet der bereits
siebenfache Weltcupsieger Höck: „Die Übung ist mir heute
super gelungen. Beim Abgang gibt es noch ein bisschen
Potenzial, das schaffe ich hoffentlich kommende Woche
bei der EM voll auszuschöpfen. Für mich war es auf alle
Fälle eine
Vinzenz Höck beendete das Rennen um die zwei
Gerätespezialisten-Startplätze für Paris an den Ringen
auf dem sechsten Rang. Das ist aller Ehren wert und
dennoch eine große Enttäuschung. Denn die Weltklasse
liegt gerade an den Ringen so eng beisammen, dass auch
die an der Qualifikation gescheiterten Sportler
grundsätzlich das Potenzial hätten, bei den Olympischen
Spielen um eine Medaille zu turnen, wenn sie denn dort
wären. So wurde beispielsweise jeder der vier
Qualifikations-Weltcups von einem anderen Turner
gewonnen, d.h. für zwei genügten ihre Weltcupsiege
nicht.
Quelle: Turnsport Austria
08. April 2024 - Kunstturnen männlich & weiblich
9 steirische Medaillen bei Kunstturn-Staatsmeisterschaft
Vinzenz Höck und Nicolas Ivkic
(beide ATG) verteidigen bei den
Kunstturn-Staatsmeisterschaften am 6. und 7. April in
Dornbirn ihre Titel an den Ringen bzw. am Sprung.
Sensationell gewinnt Lilian Lamperter
(ATUS Köflach) am Sprung der Juniorinnen.
Ivkic holt weiters Silber im Mehrkampf und am Reck. Im
Mehrkampf liefert er sich einen harten Kampf mit dem
Tiroler Askhab Matiev um Gold und liegt nach vier
Geräten (von sechs) noch in Führung, muss sich am Ende
aber knapp geschlagen geben.
Das steirische Männer-Team (Ivkic, Höck, Maximilian
Chanterie, Emil Pfurtscheller, Claus Reithofer - alle
ATG) landet auf Platz 3. Eine überraschende
Bronzemedaille gibt es weiters für Claus
Reithofer am Boden.
Für unseren Ringespezialisten Vinzenz Höck
ist im Rennen um die Olympia-Tickets 2024 in Paris
leider bereits frühzeitig ausgeschieden. Bei der dritten
Station der vierteiligen
Olympia-Qualifikations-Weltcup-Serie kam für den 28-jährigen
Grazer in Baku (Aserbaidschan) das Aus. Ein erneut
verpatzter Ringe-Abgang bedeutete bei diesem Weltcup nur den
zwölften Rang. Damit geht sich die Olympia-Qualifikation –
zwei Tickets werden pro Gerät noch vergeben – rechnerisch
leider nicht mehr aus.
Vinzenz Höck, in diesem Olympia-Zyklus einmal WM-Fünfter
und einmal WM-Sechster, dazu im Vorjahr Gesamtsieger im
World Challenge Cup an den Ringen: „Schon nach dem
Weltcup vor zwei Wochen in Cottbus wusste ich, dass es
nicht gut aussieht Richtung Paris. Jetzt ist der Zug
endgültig ohne mich abgefahren. Ich ärgere mich sehr
über mich selbst, denn meine Übung heute war sehr schön
– und am Schluss habe ich sie doch noch weggeschmissen.“
Nach einer exzellenten Herbstsaison 2023 mit zwei
Weltcup-Siegen und dem WM-Finale lief es für Vinzenz
Höck seit Jahresbeginn 2024 nicht nach Wunsch. Zuerst
konnte er sich beim Kairo-Weltcup vor drei Wochen nicht
qualifizieren und dann war auch beim
Cottbus-Top-8-Finale in Baku erneut im Vorkampf Schluss.
Vinzenz Höck: „Irgendwie ist zurzeit ein bisschen der
Hund drinnen. Ich habe mich gut gefühlt, hatte auch am
Schluss noch Saft im Handstand, habe mir wegen des
Abgangs keine Sorgen gemacht – aber dann bin ich
schlecht weggekommen und habe mich fast nicht gedreht.
Ich kann mir das nicht erklären, denn im Training laufen
die Abgänge immer gut und im Wettkampf leider nicht.
Wenn’s wichtig war, habe ich zuletzt leider zu schlecht
performt. Jetzt lautet mein nächstes großes Ziel
Europameisterschaft Ende April in Rimini.“
Am 25.11. fand im VGT die Grazer Jugend
Herbst-Meisterschaften im Kunstturnen und Turn10 statt. Mit
insgesamt 128 Teilnehmer:innen im Turn 10, 70
Teilnehmerinnen im den Grundlagenstufen und 13 Teilnehmern
bei den Kunsturnern, konnte die Meisterschaft als sehr
erfolgreich verbucht werden.
Bei den Kunstturnerinnen waren drei Stufen
ausgeschrieben: Grundlagen 1 Mini (Jahrgang 2016 und
jünger), Grundlagen 1 und Grundlagen 2. In der jüngsten
Wettkampfklasse gewann Margarita Triesnig vom MTV
Hernals. Die erste steirische Turnerin, Marie
Winterleitner (VGT) verpasste den
Potestplatz als 4. nur knapp und erreichte ein super
Ergebnis in dem großen Teilnehmerinnenfeld (22). Die
Grundlagenstufe 1 gewann Melanie Graf (Sportunion Jöö's
Gymnastics) vor Tessa Groller (VGT)
und Mavie Maierhofer (ATG). Die
Grundlagenstufe 2, in der 30 Turnerinnen antraten, wurde
von Isabella Cramer (Sportunion Jöö's Gymnastics)
dominiert. Die beste steirische Turnerin, Ronja
Marko (Turnverein Leibnitz), wurde 11.
Quelle: Clara Reithofer
20.
November 2023 - Turnsport Allgemein
ATUS Köflach - Turnen als "Sportverein des Jahres 2023
ausgezeichnet"
Als führender Turnsportverein in der Region hat der
ATUS Köflach - Turnen das Qualitätssiegel mit
5 Sternen von Turnsport Austria erhalten und gehört zu den
Top20-Turnvereinen Österreichs. Darüber hinaus wurde der
Verein nun vom Land Steiermark auch als "Sportverein des
Jahres 2023" ausgezeichnet.
Der ATUS Köflach, gegründet im Jahr 1920 und mit rund
280 Mitgliedern einer der größten Vereine im Bezirk
Voitsberg. Der Verein widmet sich sowohl dem
Breitensport als auch dem Leistungssport und bietet ein
breites Spektrum an Sportarten für alle Altersgruppen
an. Im Breitensport ist der ATUS Köflach seit vielen
Jahrzehnten aktiv und nimmt regelmäßig an Landes- und
Bundesmeisterschaften im Rahmen des
Wettkampf-Breitensportprogramms Turn10 teil. Im
Leistungssport hat der Verein ebenfalls einige Erfolge
mit der Kunstturnerin Lilian Lamperter.
Auch im Bereich der Inklusion leistet der ATUS Köflach
vorbildliche Arbeit. So ermöglichte er einem Turner mit
Down-Syndrom die Teilnahme an den steirischen
Turn10-Landesmeisterschaften 2023. Darüber hinaus
engagiert sich der ATUS Köflach in der Gemeinde und
organisiert verschiedene Veranstaltungen und
Aktivitäten,und stellt durch kontinuierliche
Weiterbildung der Übungsleiter:innen und Trainer:innen
eine nachhaltige Vereinsentwicklung sicher.
Quelle: Turnsport Steiermark
19.
November 2023 - Turn10
Österreichische Turn10-Meisterschaften in Mattersburg
An den 13. Österreichischen Meisterschaften Turn10 am 11.
und 12. November 2023 in Mattersburg nahmen insgesamt 9
steirische Vereine mit 22 Mannschaften und einer
Einzelturnerin teil.
Es siegte in der Basisstufe die Mannschaft AK 50 – 59
weiblich vom ÖTB-Turnverein Judenburg 1864, in der
Oberstufe AK 24 weiblich errang der ATV Schladming die
Silbermedaille vor den drittplatzierten Turnerinnen der
Sportunion Leoben. Ebenso Silber erturnten in der
Basisstufe AK 13 mix und der AK 24 weiblich der
ÖTB-Turnverein Judenburg 1864 sowie in der AK 18
männlich der SSV Seebacher.
Insgesamt vier weitere Mannschaften schrammten mit Rang
4 knapp am Podestplatz vorbei. In der Einzelwertung, die
offiziell nur für die Masters Turner:innen durchgeführt
wurde, errangen für den ÖTB Turnverein Judenburg
Gudrun Duschek Rang 2 und
Kerstin Kogler Rang.
Erwähnenswert ist noch Platz 1 von Raphael
Pichler in der AK 12 männlich in der
inoffiziellen Einzelergebnisliste.
Quelle: Karin Konrad-Krauthackl
05. November 2023 - Kunstturnen
Emil Pfurtscheller holt sich Silber bei den
Österreichischen Jugendmeisterschaften
Österreichs junge Kunstturnerinnen und -turner traten am 4.
November 2023 in Ternitz, Niederösterreich, zum Höhepunkt
ihrer Saison an. Bei der 51. Österreichischen
Jugendmeisterschaft versammelten sich 153 Top-Talente im
Alter von 8 bis 14 Jahren aus allen neun Bundesländern und
turnten um die Jugendmeistertitel. Auch einige steirische
Turnerinnen und Turner waren mit dabei. Emil
Pfurtscheller (ATG) sicherte sich die
Silbermedaille in der Jugend 2 und das steirische Team in
der Jugend 6 mit Simon Pierer ,
Leonhard Döhrn und Leonardo Falcaro
(alle ATG) konnte sich mit Rang 3 ebenfalls einen
Podestplatz sichern.
Neben den steirischen Medaillengewinnern konnten auch
Leo Roveda (Jugend 6),
Anton Hesse (Jugend 5), sowie
Paul Moisburger (Jugend 3) und
Raphael Spath-Rabold (Jugend 2) ihre
Wettkampfsaison mit einem guten Wettkampf abschließen.
Bei den Mädchen traten 6 steirische Turnerinnen, aus
drei verschiedenen Vereinen an: Evelyn Glaeser
und Lara Schwenda (beide
VGT) sowie Lana Zarfl (ATUS Köflach)
in der Jugend 3, Josephine Bernhardt
und Maja Engelsman (beide ATG) in der
Jugend 2 und Lilian Lamperter (ATUS
Köflach) in der höchsten ausgeschrieben Klasse, der
Jugend 1. Die Mädchen zeigten solide Leistungen, konnten
sich großteils im guten Mittelfeld behaupten und
sammelten wertvolle Wettkampferfahrungen für zukünftige
nationale Veranstaltungen. Leider traten dieses Jahr in
keiner Stufe genügend Turnerinnen an, um ein steirisches
Team zu stellen.
Quelle: Clara Reithofer
23.
Oktober 2023 - Rhythmische Gymnastik
ATG erneut Gruppen-Staatsmeister in Rhythmischer Gymnastik
Der Allgemeine Turnverein Graz gewann am 21. Oktober 2023 im
USI Innsbruck seinen bereits 17. Gruppen-Staatsmeistertitel
in Rhythmischer Gymnastik. Es war dies der sechste
Titelgewinn in Serie und der 15. Erfolg seit der
Jahrtausendwende.
In der Besetzung mit den drei 2022er-Titelverteidigerinnen
Livia Gacic , Franziska
Herzog und Livia Jammernig
, der wieder ins Team zurückgekehrten
Einzel-Vizestaatsmeisterin Valentina Domenig-Ozimic
, Newcomerin Viktorya da Silva
und als Ersatz Sophia Sagorodnij konnte
sich der ATG sogar einen kräftigen Patzer in der ersten der
beiden Küren leisten, um dennoch mit deutlichem Vorsprung zu
reüssieren. Trainerin Viktoria Chanterie: „Viel Training,
gute Nerven und Durchhaltevermögen haben sich ausgezahlt.“
Österreichs RG-Athletinnensprecherin und erneut
Goldmedaillengewinnerin Franziska Herzog: „Für mich
selbst ist das bereits der fünfte Gruppentitel. Wir sind
stolz auf unsere Leistung, auch wenn die erste Übung
nicht so gut war, wie erhofft. Doch beim zweiten
Durchgang haben wir uns alle zusammengerissen und dem
Publikum viel Spaß bereitet. Wir selbst hatten diesen
auch, diese Meisterschaft war großartig organisiert.“
Im 27 Formationen starken Juniorinnen-Trio-Feld
erturnetn sich Seraphine Herz (14), Philippa Rock (17)
und Daria Angerbauer (13), alle ATG Graz, den starken
zwölften Platz, nur 37 Hundertstel am Finale vorbei.
Quelle: Turnsport Austria
20. Oktober 2023 - Sportakrobatik
Kailani Friedrich und Tobias Arbesleitner gewinnen Bronze
bei Akrobatik-Junioren-EM
Elite-EM-Silber und Elite-WM-Bronze gab es schon. Doch nun
folgte die erste Junior*innen-EM-Medaille für Österreich in
der Sportakrobatik: Kailani Friedrich
(13) und Tobias Arbesleitner (17) mussten
sich am ersten Tag der Titelkämpfe in Varna/Bulgarien im
Mixed-Pair-Dynamikkür-Finale nur den Duos aus Italien und
der Ukraine geschlagen geben. Die Kärntnerin und der Steirer
unisono über ihre Bronzemedaille: „Das fühlt sich richtig
gut an. Wir haben aber auch wirklich hart dafür trainiert.“
In der Qualifikation landeten Kailani-Arbesleitner noch
auf Rang 4, doch in der Entscheidung konnte Portugal mit
einer Steigerung knapp übertrumpft werden. Die Goldenen
und Silbernen lagen deutlich voran. Nationaltrainerin
Leonor Vareta: „Unsere beiden haben im Kampf um die
Medaille eine absolut atemberaubende Vorstellung
geboten, sie haben diese Bronze-Auszeichnung vollauf
verdient.“
Bemerkenswert am „Projekt Kailani-Arbesleitner“ ist,
dass hier zwei herausragende Begabungen zusammen im
Wettkampf antreten, die zweieinhalb Stunden voneinander
getrennt in Spittal/Drau und Graz leben und „nur“
dreimal in der Woche gemeinsam trainieren. Das weitere
tägliche Training findet in Abstimmung, jedoch getrennt
statt. Trainerin Vareta: „Wir graben nach allen
Möglichkeiten und nützen sie, so gut es geht. Wie man
sieht mit Erfolg, diese Medaille ist eine ganz
besondere.“
Im 27 Formationen starken Juniorinnen-Trio-Feld
erturnetn sich Seraphine Herz (14),
Philippa Rock (17) und
Daria Angerbauer (13), alle ATG Graz, den
starken zwölften Platz, nur 37 Hundertstel am Finale
vorbei.
Quelle: Turnsport Austria
07.
Oktober 2023 - Kunstturnen männlich
Vinzi auf Platz 6 im Ringefinale der Turn-WM 2023 in
Antwerpen
Nach Rang 5 vor zwei Jahren beendete Vinzenz Höck
nun sein zweites Ringe-Finale bei einer
Kunstturn-Weltmeisterschaft auf Position 6. Dem 27-jährigen
Grazer Diplomingenieur gelang in Antwerpen eine
ausgezeichnete Kür. Doch im überaus hochkarätigen Finale
waren fünf andere besser: „Angefühlt sich meine Übung sehr
gut. Mein Plan für heute war vor allem, dass ich keinen
Fehler mache, das ist mir sehr gut gelungen, sogar der
Abgang war auf den Punkt gelandet. So gesehen war mein
Auftritt heute top.“
Die besten Drei der letzten Olympischen Spiele setzten
sich auch bei der WM 2023 durch: Es gewann der
Olympiasieger 2021 Yang Liu aus China vor seinem
Vorgänger (und Tokio-Dritten) Eleftherios Petrounias aus
Griechenland und dem Chinesen Hao You. Bemerkenswert:
Jeder der Medaillengewinner 2023 war außerdem zuvor
bereits zumindest einmal Ringe-Weltmeister. Mit der
Wertung 14.566 (minimal weniger als in der
Qualifikation) fehlten Vinzenz Höck schließlich 0,267
Punkte auf die Medaille. Denn zwischen diese und den
Österreicher schoben sich noch der Armenier Vahgan
Davtyan und Nikita Simonov aus Aserbaidschan.
Nationaltrainer Petr Koudela zeigte sich mit der
Leistung seines Schützlings hoch zufrieden, mit dem
Ergebnis nicht ganz. Sportdirektor Fabian Leimlehner:
„Die Weltspitze ist ganz eng beisammen. Wir müssen
sicher noch Video-Analysen machen. Das war heute eine
hervorragende Leistung von Vinzenz. Ich gratuliere ihm
und dem Trainer-Team dazu. Das war ein perfekter
Einstieg in die lange werdende Olympia-Qualifikation
beim Weltcup im Frühjahr. Dafür gilt es jetzt die beste
Strategie zu wählen.“ Vinzenz Höck: „Es ist ein knappes
Rennen an den Ringen. Wir sind beim Ausgangswert alle
eng beisammen, es kommt auf Nuancen an.“
Vinzenz Höcks sechster Turn-WM-Rang 2023 ist nicht nur
sein eigenes zweitbestes Ergebnis, sondern auch das
historisch zweitbeste der österreichischen männlichen
Kunstturner. Nur eine war insgesamt bislang noch besser:
1950, also vor 73 Jahren, gewann Trude Kolar-Gollner an
den Schaukelringen (diese wurden danach nie wieder
ausgetragen) den WM-Titel, wurde Zweite im Sprungbewerb
und Dritte im Mehrkampf.
Quelle: Turnsport Austria
07. Oktober 2023 - Kunstturnen
Steirische Herbstmeisterschaft 2023
Die Steirischen Herbstmeisterschaften im Kunstturnen, die am
Samstag, den 7. Oktober stattfanden, waren auch dieses Mal
sowohl bei den Mädchen (39 Teilnehmerinnen) als auch bei den
Burschen (19 Teilnehmer) gut besucht und eine gute
Gelegenheit, sich auf die bevorstehenden Österreichischen
Jugendmeisterschaften in Ternitz (NÖ) vorzubereiten. Bei den
Turnerinnen waren vier steirische Vereine vertreten (ATG,
ATUS Köflach, TV Leibnitz und VGT) sowie Teilnehmerinnen aus
Kärnten, Wien und Slowenien. Die Elitestufe gewann Anja Vide
(Slowenien) vor Amelie Fuchshofer (ATG)
und Taja Jevdenic (Slowenien).
Da es im Jugendprogramm bei den Kunstturnerinnen noch einige
Änderungen gab, konnten die Mädchen diesen Wettkampf nutzen,
um die Adaptionen in ihr Wettkampfprogramm einzubauen und
diese vom Wertungsgericht beurteilen zu lassen. Von vielen
Vereinen wurde diese Herbstmeisterschaft auch als
Qualifikation für die Österreichischen Jugendmeisterschaften
genutzt.
Der Wettkampf der Turner war offiziell nur für die
Jugendklassen ausgeschrieben und es gab Teilnehmer aus 4
verschiedenen Bundesländern (Steiermark, Wien,
Niederösterreich, Kärnten). Die höchste beturnte Klasse,
Jugend 2, gewann Emil Pfurtscheller (ATG)
vor Alexander Czesak (TSV Jedlesee) und Sandro Güldner
(Sportunion Jöö's Gymnastics). Wir gratulieren allen
Teilnehmer:innen zu ihren Ergebnissen.
Im Zuge des Wettkampfes wurde auch per Livestream das
Ringefinale der Weltmeisterschaften, die in Antwerpen
stattfand, übertragen, um den heimischen Turner Vinzenz Höck
mental zu unterstützen. Wir gratulieren ihm herzlich zu dem
sehr gut gelungenem Finale und seinem 6. Platz.
18.
September 2023 - Kunstturnen männlich
Bronze für Vinzi beim Turn-Weltcup in Paris – und Sieg in
der Jahreswertung
Vinzenz Höck verpasste in Paris seinen
achten Ringe-Weltcup-Sieg nur hauchdünn. Mit 14.650 um fünf
Hundertstelpunkte hinter den beiden ex-aequo-Siegern und
Dritten der letzten beiden WM Courtney Tulloch (GBR) und
Salvatore Maresca (ITA, je 14.700) wurde es Bronze, noch vor
dem französischen Olympiavierten Samir Ait Sait. Ein
Nachhüpfer beim Abgang kostete den 27-jährigen Grazer (mehr
als) die notwendigen 0,05 Punkte zum Sprung an die Spitze.
Vinzenz Höck steht jetzt bei einem Dutzend
Weltcup-Medaillen (7x Gold, 2x Silber und 3x Bronze),
sicherte sich in Paris außerdem zum zweiten Mal die
World-Challenge-Cup-Jahres-Gesamtwertung: „Die Emotionen
sind hier immer etwas Besonderes. Nach der Quali wusste
ich um meine Chance und wollte auf keinen Fall ohne eine
Medaille nach Hause fahren. Mein erster Übungsteil war
etwas unruhig, der Rest solide, der Hüpfer beim Abgang
sollte nicht passieren. Im Gegensatz zu gestern hatten
Salvatore und Courtney heute knapp die Nase vorne. Ich
freue mich schon auf die Revanche bei der WM in
Antwerpen.
Vinzenz Höck verteidigte im ungarischen
Szombathely seinen Weltcup-Sieg an den Ringen aus dem
Vorjahr erfolgreich. Der 27-jährige Grazer setzte sich damit
an seinem Spezialgerät bereits zum siebenten Mal in der
Kunstturn-Weltserie durch. In Szombathely stand Höck zum
insgesamt dritten Mal nach 2020 (seinem Premieren-Erfolg)
und 2022 ganz oben auf dem Siegerpodium: „Es war heute
wirklich anstrengend, aber ich habe trotzdem eine gute Kür
geschafft.“ Silber sicherte sich der Zypriote Sokrates
Pilakouris, Bronze der Argentinier Daniel Villafane.
So seltsam es klingen mag, stellte die eigentlich
großartige Leistung Vinzenz Höcks sein zweiter Platz in
der Qualifikation dar, nicht das Finale. Hinter dem
vielfachen Welt- und Europameister, Olympiasieger
Eleftherios Petrounias aus Griechenland scorte Höck im
Vorkampf als Zweiter mit 14.900 Punkten erstmals seit
rund einem Jahr eine absolute Weltklassewertung. Der
Hintergrund: Nach der Universiade im August hatte Höck
das hart erarbeitete, jedoch von den Wertungsrichtern
selten belohnte „Kopfkreuz“ wieder aus dem Programm
genommen. Diese Entscheidung erwies sich nun als
richtig.
Das Finale musste der internationale „Lord Of The Rings“
Petrounias allerdings auslassen und machte so den Weg
frei für sein österreichisches Pendant. Höck gelang sein
Programm nicht so gut, wie im Vorkampf, insbesondere ein
zu tiefer Abgang mit großem Nachhüpfer kostete wertvolle
Punkte. Dennoch reichten die diesmal 14.300 Punkte für
den Sieg. Höck: „An zwei Tagen hintereinander Wettkampf
ist immer schwierig. Beim Abgang habe ich leider zu viel
riskiert, aber zum Glück hat es noch für ein schönes,
das heißt goldiges Resultat gereicht.“
Quelle: Turnsport Austria
05.
August 2023 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck Sechster im Ringefinale der Universiade 2023
Am Freitag und Samstag (3.-4. August) wurden bei den
„University World Games“ in Chengdu/China die
Final-Entscheidungen im Kunstturnen ausgetragen.
Vinzenz Höck erreichte im Finale an den Ringen
den sechsten Platz.
Obwohl Vinzenz Höck seine Universiade-Silbermedaille aus
2019 nicht verteidigen konnte, ist sein Ergebnis hoch
einzuschätzen. Der 27-jährige Grazer
Mechatronik-Diplomingenieur: „Das hätte hier an den
Ringen auch das WM-Finale sein können, unter anderem mit
dem amtierenden und dem letzten Weltmeister. Meine
Finalkür war sehr gut.“ Höck turnte mit 6.1 einen
Zehntelpunkt Schwierigkeitswert unter seinem Maximum,
lag am Ende zwei Zehntel hinter dem Fünftplatzierten. In
der Ringe-Top-8-Entscheidung hatten sieben der
beteiligten Athleten – bekanntlich auch Höck – zuvor
bereits Medaillen bei WM, EM und im Weltcup gewonnen.
Quelle: Turnsport Austria
10.
Juli 2023 - Rhythmische Gymnastik
Steirische Gymnastin Victorya Da Silva 36. der
Gymnastik-Juniorinnen-WM
Vom 7. bis zum 9. Juli 2023 läuft in Cluj-Napoca (Rumänien)
die 2. Juniorinnen-Weltmeisterschaft der Rhythmischen
Gymnastik. Österreich ist mit vier Sportlerinnen im
143-köpfigen Einzelfeld aus 60 Nationen aller Kontinente
vertreten und darunter auch Viktorya Da Silva
(14) vom Allgemeinen Turnverein Graz.
Da Silva und die Niederösterreicherin Anna Scheidl
schlossen am Samstag mit dem Band bzw. mit den beiden
Keulen die WM für Österreich bereits ab. Denn
erwartungsgemäß gelangen den überdurchschnittlich jungen
Österreicherinnen (bis 15 Jahre kann man bei den
Juniorinnen antreten) keine Top-8-Finalqualifikationen.
Auf Platz 36 zeigte Da Silva ansprechende, aber keine
optimalen Leistungen. Turnsport-Austria-Vizepräsidentin
Annires Marchetti: „Victorya hatte am Ende Pech mit
einer Band-Verwicklung, das hat sie einige Plätze
gekostet.“
Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: „Anna und
Viktorya hatten sehr gute Ausführungsnoten. Die
Artistik-Wertungen waren noch nicht so berauschend, doch
daran können wir jetzt arbeiten. Ich sehr zufrieden,
unsere Mädels müssen sich erst einen Namen machen.“
Quelle: Turnsport Austria
30.
Juni 2023 - Rhythmische Gymnastik
Steirerin Franziska Herzog neue Athletensprecherin der
Rhythmischen Gymnastinnen
Am 24. Juni wurde im Rahmen der Staatsmeisterschaft eine
neue österreichische Athletinnen-Sprecherin der Rhythmischen
Gymnastinnen gewählt. Franziska Herzog, WM-/EM-Teilnehmerin,
durfte sich über ein einstimmiges Votum freuen: "Ich
verspreche, diese Aufgabe mit größter Sorgfalt und
Verantwortungsbewusstsein zu erfüllen!"
In den vergangenen beiden Jahren hatte Nicol Ruprecht die
Funktion der RG-Athletinnen-Sprecherin inne, verzichtete
allerdings auf eine erneute Kandidatur.
Ihre Nachfolgerin Franziska Herzog: "Ich bedanke mich
ganz herzlich bei allen, die mich unterstützt haben. Es
ist eine große Ehre für mich, diese wichtige Rolle
übernehmen zu dürfen und die Interessen der Athletinnen
vertreten zu können."
Herzog weiter: "Um mich für die Belange der Athletinnen
einzusetzen, bin ich sowohl per E-Mail, Telefon als auch
per Social Media immer erreichbar. Ich freue mich auf
eine erfolgreiche Zusammenarbeit und darauf, unser Team
tatkräftig zu unterstützen!"
Quelle: Turnsport Austria
27.
Juni 2023 - Rhythmische Gymnastik
Gymnastin Valentina Domenig-Ozimic Österreichische
Vize-Staatsmeisterin im Mehrkampf
Julie Neumann verwies Vorjahresmeisterin Valentina
Domenig-Ozimic (ATG) in einem hochkarätigen
und über lange Zeit knappen Titelduell schließlich deutlich
mit 109.650 zu 104.450 Punkten auf Platz 2. Nach dem ersten
der vier Gerätedurchgänge mit Ball, Reifen, Keulen und Band
war Valentina Domenig-Ozimic noch voran gelegen: „Ich bin
dennoch zufrieden, denn ich habe wegen meiner
Knöchelverletzung eine schwierige Zeit hinter mir und heute
habe ich mich endlich wieder sicher gefühlt“.
Das Steirische Gymnastinnen-Team in der Elite mit
Valentina Domenig-Ozimic , Livia
Gacic und Livia Jammernegg
landete außerdem auf Platz 3.
Valentina Domenig-Ozimic durfte sich am Finaltag auch
noch über die Goldmedaille mit dem Ball, sowie Silber
mit den Keulen und Bronze mit dem Band freuen. Bei den
Juniorinnen sicherte sich Vasylyna Pasha
(ATG) schließlich mit dem Reifen als Zweite
ebenfalls noch eine Medaille.
Quelle: Turnsport Austria
19. Juni 2023 - Sportakrobatik
Österreichs bestes Damen-Trio in der Sportakrobatik kommt
aus der Steiermark
Österreichs Sportakrobatik-Staatsmeister*innen 2023 heißen
unter anderem Hannah Adler ,
Hannah Hayat-Dawoodi und Marie Waltl
(ATG, Frauen-Trios), sowie Kailani Friedrich (SGS)
mit Tobias Arbesleitner (ATG, Paare
mixed). Diese beiden Formation setzten sich am 17./18. Juni
2023 in der Sporthalle Krems in den Elite-Kategorien durch –
und standen erstmals ganz oben auf dem Podium.
Ebenfalls auf das oberste Stockerlplatz turnten sich die
folgenden Steirischen Formationen: Jolina Lohr + Johanna
Wimmer (ATG, Juniorinnen Paare); Tyra Eckert + Anastasia
Lipp + Stella Prettner (ATG, Jugend 1 Trios); Florentina
Huber + Lea Meister + Elena Schauer (ATG, Offene Klasse
1 Trios); Leonore Schruth + Adele Schruth + Vanessa
Welwich (ATG, Offene Klasse 2 Trios); Sina Beneditschitz
+ Mira Eibl (ATG, Offene Klasse 2 Paare weiblich); Eva
Kupplent + Klaus Stark (ATG, Offene Klasse 2 Paare
mixed).
Zusätzlich gab es noch Silbermedaillen für Victoria
Domenig-Ozimic + Lilien Eckert + Lorena Pranjkovic (ATG,
Juniorinnen Trio) sowie Nina Paic + Emilia Fink + Coco
Love Kasca (ATG, Jugend 2 Trios) und Bronzemedaillen für
Carina Angerbauer + Helene Fischer + Livia Schwarz (ATG,
Juniorinnen Trio) und Elena Reiter + Elisabeth Wendl +
Katharina Werlitsch (ATG, Jugend 3 Trios).
Bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften 2023 in
Götzis waren die Gymnastinnen des ATG nicht zu schlagen.
Alle 4 Titel holten sich die jungen Zukunftshoffnungen rund
um das Trainerinnen-Team von Vesela Nikolchova, Viktoria
Chanterie, Karin Schreiber & Co. Österreichische
Jugendmeisterin wird Sophia Celine Nowak
, die Jugend 2 gewinnt Erika Ivanova und
die Jugend 3 holt sich Eva Sterkhov .
Gemeinsam sind sie noch unschlagbarer und gewinnen auch den
Teambewerb für die Steiermark.
BRAVO an alle und DANKE an das gesamte Team Turnsport
Steiermark RG!
Evelyn Glaeser (KiTuSa) springt am
Donnerstag bei der Trampolin-ÖM zu Gold in der Klasse Jugend
2. Die Grazerin siegt vor Carla Unger und Pia Ottensammer
(aus Wien). Mit Bronze in der Klasse Jugend 1 holt
Manuel Hayn (TFC Graz) eine weitere
ÖM-Medaille in die Steiermark. Den Sieg holte hier Lenny
Wimmer (Steyr) vor Jamie Schipany (Wien). Die
Meisterschaften wurden im Zuge der Sports Austria Finals
ausgetragen.
Vinzenz Höck bestätigte seine
Favoritenrolle im Finale des Kunstturn-Weltcups in Tel Aviv
eindrucksvoll: Der 27-jährige Grazer gewann die Entscheidung
an den Ringen mit 14.600 Punkten und immens großem Vorsprung
von sechs Zehntelpunkten auf den Spanier Nestor Abad. Bronze
sicherte sich der Australier Zachary Perillo.
Der Sieg bei der erstmaligen Austragung in Israel ist
bereits Höcks sechster Erfolg im Kunstturn-Weltcup, je
zweimal Silber und zweimal Bronze (und fünfmal Platz 4)
garnieren seine Bilanz: „Ich war vor dem Finale
überraschend nervös, weil ich hier unbedingt gewinnen
wollte – und es ja nicht vergeigen. Die Übung selbst war
dann aber sehr ruhig und sicher, nur beim Abgang bin ich
leicht nachgehüpft.“
Quelle: ÖFT
25.
Mai 2023 - Kunsturnen weiblich
Steiermarks Nachwuchs ganz groß: Frühlingsmeisterschaft der
Kunstturnerinnen
Am vergangenen Sonntag fanden die Offenenen
Frühlingsmeisterschaften der Grundlagenstufen der
Kunstturnerinnen im Verein Grazer Turnerschaft statt. Es
nahmen insgesamt 60 Turnerinnen teil und vertreten waren
sowohl drei steirische Vereine (ATG, VGT und TV Leibnitz),
als auch Wien, Klagenfurt und sogar Slowenien. In der
offenen Wertung der Grundlagenstufe 1 Mini schaffte es
Marie Winterleitner (VGT) sich auf
den 3. Platz zu turnen und gewann somit auch die steirische
Wertung, vor Miriam Wohlkönig (VGT) und
Lena Maria Aspäck (VGT) . Die
Grundlagenstufe 1 in der offenen Wertung gewann
Stella Pelzmann (TV Leibnitz) , während
Nomi Lin (ATG) es schaffte, sich den
3. Platz zu ergattern. In der offenen Grundlagenstufe 2
dominierten die Turnerinnen aus Klagenfurt, jedoch gewann
Sophie Pirker (VGT) vor
Flavia Pehsl und Elisabeth Wagner (beide VGT)
die Steirische Wertung.
Quelle: Clara Reithofer
24.
Mai 2023 - Rhythmische Gymnastik
Neue steirische Landesmeisterin in der RG: Livia Gacic
(ATG)
In Abwesenheit der Vorjahresmeisterin Valentina
Domenig-Ozimic (ATG), die für Österreich zur selben Zeit bei
den Europameisterschaften in Baku im Einsatz war, kürte sich
Livia Gacic zur neuen Steirischen
Landesmeisterin der Rhythmischen Gymnastik, powered by
Energie Steiermark. Gacic siegte vor Antonia Herold
(GUG) und Rosa Pretterhofer (ATG)
. Antonia Herold wurde im Anschluss emotional und
mit viel Applaus verabschiedet - sie hat ihre erfolgreiche
Karriere mit diesem Wettkampf beendet.
Juniorinnenmeisterin wurde Vasylyna Pasha (ATG)
vor Emily Vassilev (ATG)
und Sophia Sagorodnij (ATG) . Beste
Nachwuchsgymnastin (Kinder 1) ist Ewa Sterkhov
(ATG) bzw. Sophia-Celine Nowak
(ATG) in der Jugend 1. Auch die
Gymnastinnen der B-Klassen ermittelten ihre Siegerinnen.
Details entnehmen Sie bitte den Ergebnislisten .
Diese drei RG-Landesmeisterschaften by Energie
Steiermark 2023 waren die eine wichtige Vorbereitung für
die Österreichischen Jugendmeisterschaften und den
Österreichischen Staatsmeisterschaften 2023. Wir
wünschen den Gymnastinnen und Trainerinnen eine gute
Vorbereitung und danken für die tolle Arbeit!
Quelle: Jutta Heger
14. Mai 2023 - Kunstturnen
3x Gold und 2x Bronze für die steirischen Turner bei der ÖM
2023 in Linz
Insgesamt 3 Staatsmeistertitel gingen dieses Jahr bei der
Österreichischen Staatsmeisterschaft in der Tips Arena in
Linz an die Turner von Turnsport Steiermark.
Vinzenz Höck verteidigte nicht nur seinen
Titel an den Ringen, sondern holte sich außerdem die
Bronzemedaille am Reck, während Nicolas Ivkic
sich in seinem ersten Jahr in der Elite am Sprung
sowie am Reck den Titel holte. Auch im Mehrkampf am Samstag
schaffte es Nicolas Ivkic auf das Podest - und zwar als
Drittplatzierter. Das steirische Team mit
Maximilian Chanterie , Vinzenz Höck
, Nicolas Ivkic ,
Julian Marx und Claus Reithofer
platzierte sich auf dem vierten Platz.
Constantin Lipp (Junioren) musste seinen
Wettkampf leider verletzungsbedingt abbrechen. Bei den
Turnerinnen gingen Amelie Fuchshofer
(23.) in der Elite, Lilian Lamperter
(11.) bei den Juniorinnen und Lisa Kürzl
(13.) in der Allgemeinen Klasse für die Steiermark an den
Start und präsentierten solide Leistungen.
Die international wertvollste Einzelleistung der
Kunstturn-Staatsmeisterschaft 2023 bot erwartungsgemäß
Ringe-Weltcupsieger Vinzenz Höck. Der Grazer zeigte nach
seiner Verletzungspause an seinem Spezialgerät zwar noch
nicht sein volles Programm, scorte allerdings dennoch
14.400 Punkte: wenn man die fehlenden sechs
Schwierigkeits-Zehntel dazu zählt, unterstrich Höck
damit seine Anwartschaft auf eine WM-Medaille im Herbst:
„Ich habe Variationen getestet und bin zufrieden, dass
mir die Knackpunkte Abgang und saubere
Handstand-Kombinationen sehr gut gelungen sind.“
Quelle: Sabrina Strutz & ÖFT
10.
Mai 2023 - Turn10
Steirische Turn10-Landesmeisterschaft 2023 mit einem
Rekord-Starterfeld
Der Zulauf zu Turn10 ist in der Steiermark ungebremst und so
konnten 320 Turner:innen aus 14 Vereinen begrüßt werden, die
vor dem ebenso zahlreichen Publikum ihr Bestes gaben und
deren dargebotene Übungen eifrig beklatscht wurden.
Erstmals wurde die Landesmeisterschaft Turn10 in Judenburg
ausgetragen und sorgten Obmann Boris Sueng und
Oberturnwartin Gudrun Duschek vom ÖTB Turnverein Judenburg
1864 mit ihrem gesamten Team für beste Rahmenbedingungen;
der Judenburger Spielmannszug begleitete den Einmarsch der
Teilnehmer:innen bis zur Siegerehrung musikalisch.
Herzlich gedankt sei den während des ganzen Tages im
Dauereinsatz befindlichen Wertungsrichter:innen,
aufgrund deren rascher Punktevergabe der Wettkampf zügig
verlief und konnte die Siegerehrung trotz des riesigen
Starterfeldes von 70 Mannschaften und 21
Einzelstarter:innen in der Basis- und Oberstufe
pünktlich über die Bühne gehen.
Es siegten in den unterschiedlichsten Altersklassen die
Mannschaften und Einzelstarter:innen der Vereine
Allgemeiner Turnverein Graz, ATUS Köflach-Turnen, ATV
Schladming, Die Turnakademie Graz, Kapfenberger
Turnverein, ÖTB Turnverein Judenburg, Sportunion Leoben,
SSV Seebacher, TSV „Eiche“ Neumarkt und Verein Grazer
Turnerschaft und sei der Köflacher Turner Georg Almer
mit Downsyndrom besonders erwähnt, der auch heuer wieder
sehenswerte Übungen in der Inklusionsklasse präsentierte
und verdienten Sonderapplaus erntete.
Als Ehrengäste wurden der Judenburger Vize-Bürgermeister
Thorsten Wohleser und Vize-Präsident LTV Jörg Christandl
begrüßt.
Die Landesmeistertitel mit der höchsten Punkteanzahl
wurden vergeben an:
Basis Jgd w:
Luisa Walcher
ATV Schladming
96,75 Punkte
Basis Jgd m:
Raphael Semlitsch
TSV „Eiche“ Neumarkt
96,00 Punkte
Basis Jgd m: Inklusion
Georg Almer
ATUS Köflach-Turnen
33,250 Punkte
Basis EW w:
Lena Steinecker
Sportunion Leoben
92,00 Punkte
Basis EW m
Stephan Sueng
ÖTB Turnverein Judenburg 1864
93,50 Punkte
Oberstufe Jgd w:
Eva Pölzl
Sportunion Leoben
86,750Punkte
Oberstufe EW w:
Eva Maria Winter
Allgemeiner Turnverein Graz
90,250 Punkte
Oberstufe EW m
Bernd Sailer
ÖTB TV Judenburg 1864
96,250 Punkte
Quelle: Karin Konrad-Krauthackl &
Gudrun Duschek
11. April 2023 - Sportakrobatik
Platz 8 für Grazerinnen-Trio bei Weltcup in Belgien
Schon beim erst zweiten Sportakrobatik-Weltcup ihrer
Karriere schafften es Hannah Adler , Hannah
Hayat-Dawoodi und Marie Waltl ins Finale.
Die drei Grazerinnen erreichten zu Ostern in Puurs (Belgien)
in der Entscheidung der besten Acht schließlich den achten
Rang, knapp hinter der Ukraine. Es gewann Belgien vor
Portugal und den USA. Adler: „Wir hatten keine großen
Erwartungen, wollten unser Programm sauber turnen. Das ist
uns sehr gut, wenn auch noch nicht 100% optimal gelungen.
Mit dem Ergebnis sind wir natürlich sehr zufrieden.“
Parallel zum Weltcup fand in Puurs der „Flanders Cup“
statt, ein hochkarätig besetztes internationales
Nachwuchs-Meeting mit 18 Nationen aus vier Kontinenten.
Hier überzeugten die beiden Grazerinnen Jolina Lohr
und Johanna Wimmer mit dem Sieg in der
Jugendklasse gegen 19 andere Duos. Nationaltrainerin
Vareta: „Dieser Erfolg ist hoch einzuschätzen“. Neun
weiteren österreichischen Nachwuchs-Formationen
erreichten Plätze zwischen 5 und 45.
Quelle: ÖFT
04. April 2023 - Kunstturnen
Neue steirische Kunstturnmeister*innen: Amelie Fuchshofer
& Maximilan Chanterie
Am 1.4. fanden in der Großen Halle im ATG die Steirischen
Meisterschaften statt. Bei den Burschen gab es insgesamt 51
Teilnehmer, von denen 5 sogar extra aus Vorarlberg angereist
waren. Die steirischen Turner haben sich gut präsentiert.
Die Elitestufe hat Martin Miggitsch, der dem
Österreichischen Nationalteam angehört, vor
Maximilan Chanterie (Steirischer Meister) und
Julian Marx , gewonnen. Bei den Mädchen
traten in 2 aufgeteilten Rotationen 54 Turnerinnen an.
Sogar aus Slowenien nahmen Turnerinnen an diesem
Wettkampf teil. Aus der Steiermark traten Turnerinnen
aus vier verschiedenen Vereinen an. Amelie
Fuchshofer wurde in der Elite Stufe Steirische
Meisterin.
Quelle: Clara Reithofer
30. März 2023 - Sportakrobatik
7x Gold für Österreich beim "Grazer Acro Cup"
Der "Grazer Acro Cup" hat sich binnen kurzer Zeit gewaltig
gemausert. Vor zwei jahren als kleiner Austausch-Wettkampf
mit ungarischen Vereinen gestartet, versammelte er am
25./26. März 2023 ein hochkarätiges Feld aus acht Ländern.
Österreich feierte 18 Podestplätze und sieben Siege.
Mit 23 teilnehmenden Vereinen aus Deutschland,
Großbritannien, Israel, Italien, Slowakei, Spanien,
Ungarn und Österreich wurde die Erwartungshaltung der
beiden Veranstalterinnen Elisabeth Gschier und Hannah
Suntinger vom ATG Graz weit übertroffen. Es klappte auch
alles bestens: Der Wettkampf wurde von den Gästen sehr
gelobt und fand ausgezeichneten Anklang. Daher wird
schon jetzt nach einem geeigneten Datum fürs nächste
Jahr gesucht.
Nach einigen Unsicherheiten zum Saisonauftakt kehrte
Vinzenz Höck bei der dritten Station des
Kunstturn-Weltcups 2023 auf das Medaillen-Podium zurück. In
Baku erreichte der 27-jährige Grazer auf Rang 3 seine
insgesamt neunte Weltcup-Medaille (jetzt 5x Gold, 2x Silber,
2x Bronze), jedoch seine erste in der jährlich vierteiligen
A-Meeting-Serie: „Ein perfektes Ende sehr intensiver
Wettkampf-Wochen. Richtung EM in einem Monat zeigt es super,
dass ich wieder absolut konkurrenzfähig bin.“
In der Hauptstadt von Aserbaidschan gewann Lokalmatador
Nikita Simonov mit 14.633 Punkten vor dem Iraner Mahdi
Ahmad Kohani (14.500). Höck fehlten mit 14.433 Punkten
zwei Zehntel Schwierigkeitswert auf den Sieger (6.2 zu
6.0), die Ausführungsnote der beiden war identisch.
Höck: „Obwohl ich hier noch nicht mein volles Programm
gezeigt habe (Anm.: auch Höcks schwierigste Kür-Version
hat 6.2 Ausgangswert), kann ich wieder an der Spitze
mithalten. Bis zur EM in Antalya werde ich auf den
vollen Wert aufstocken und weiter an den Landungen
arbeiten.“ Nachsatz des Vize-Europameisters 2020: „Jetzt
freue ich mich einmal auf zuhause.“
Jüngste steirische Gymnastinnen dominierten Civitas Nova
Cup
Die steirischen Rhythmischen Gymnastinnen kehrten mit 18
Medaillen vom Civitas Nova Cup nach Hause, der am 4.3. in
Wiener Neustadt stattfand. Das Team des ATG mit Eva
Sterkhov, Mira Tormoche, Martha Sinz, Thalia Asker, Cora
Emmer holte in der jüngsten Altersklasse (8-10
Jahre) die Goldmedaille. Das Team 2 der GUG mit Marya
Ileana Yaryna, Cataleya Chanel Garside, Carina Gerstl
landete auf dem dritten Platz.
Im Einzel gab es 4 erste Plätze durch Sterkhov
(Jg 2014) ohne Handgerät und mit dem Reifen,
Tormoche (Jg 2015) ohne Handgerät und Emmer (Jg
2013-15) mit dem Ball. Weitere 8 Silber- und 4
Bronzemedaillen rundeten das hervorragende Ergebnis ab.
03.
März 2023 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck Neunter des Katar-Turnweltcups: „Ich habe zu
viel riskiert“
Das Ringe-Finale des Kunstturn-Weltcups in Doha verlief für
Vinzenz Höck nicht nach Plan: „Ich wollte meine
Übung aufstocken, habe aber wahrscheinlich zu viel riskiert.
Das Einturnen hatte sich noch super angefühlt, doch im
Wettkampf bin ich dann ‚verhungert‘. Mir haben heute die PS
gefehlt. Ich bin selbst verwundert, warum mir das passiert
ist.“ Es gewann Olympiasieger Yang Liu aus China vor dem
türkischen Weltmeister Adem Asil. Höck blieb im
ausnahmsweise neun- statt achtköpfigen Finalfeld nur der
letzte Platz.
Höck hatte sich ex aequo mit dem Ukrainer Igor Radivilov
auf dem achten Platz für die Entscheidung qualifiziert,
daher gab es neun Finalisten. Der 26-jährige Grazer kam
als Vorletzter an die Reihe und wollte seine
Übungsschwierigkeit erstmals in dieser Saison von 6.0
auf 6.1 anheben. Das misslang deutlich, am Ende seines
nicht vollständig und auch nicht sauber präsentierten
Programms standen nur 5.2 Schwierigkeits- und 8.366
Ausführungspunkte (Gesamtnote 13.566). Gold (15.366) und
Silber (15.033) wären diesmal für Höck in Normalform
außer Reichweite gewesen, der drittplatzierte Nikita
Simonov (14.800) aus Aserbaidschan allerdings nicht.
Die vierteilige Kunstturn-A-Weltcupserie 2023 wird nach
den Meetings in Cottbus und Doha bereits kommende Woche
in Baku fortgesetzt. Dann folgt in der Woche nach Ostern
die Europameisterschaft in Antalya, bevor Ende April der
A-Weltcup in Kairo abgeschlossen wird. Höck: „Schon in
Baku werde ich wieder angreifen.“
Quelle: ÖFT
26.
Februar 2023 - Kunstturnen männlich
Sechster Rang für Vinzenz Höck beim Turnweltcup in Cottbus
Starker Auftakt in die Kunstturn-Weltcupsaison 2023 für
Vinzenz Höck : Der 26-jährige Grazer erreichte im
Ringe-Finale in Cottbus (D) den sechsten Rang. Es gewann die
griechische Ringe-Ausnahmeerscheinung Elefterios Petrounias
(Olympiasieger, mehrfacher Welt- und Europameister) vor dem
Iraner Mahdi Ahmad Kohani und dem armenischen WM-Vierten
Artur Avetisyan. Höck: „Das war ein guter Auftakt in die
neue Saison. Ich habe noch nicht mein volles Programm
geturnt, die Medaille in direkter Konkurrenz mit drei
Weltmeistern nur wegen ein paar Unsicherheiten verpasst.“
Die Güte des Feldes belegt u.a. die Tatsache, dass die
beiden türkischen Ringe-Weltmeister Adem Asil (2022) und
Ibrahim Colak (2019) diesmal nicht über die Ringe 5 und
8 hinaus kamen. Vinzenz Höck verzichtete zu Saisonbeginn
noch auf seine schwierigste Kür, zeigte 6.0 statt 6.2
Ausgangswert: „Mir war klar, dass es mit 6.0 schwierig
mit dem Podium wird, aber möglich ist. So war es dann
auch für zwei andere, mir gelang die Übung nicht 100%ig
sauber. Beim Kopfkreuz war ich nicht tief genug, einmal
nicht ganz gerade, beim Abgang bin ich nachgehüpft. Doch
ich bin in den letzten Jahren immer schlecht in die
Saison gestartet, diesmal hat es sich gut angefühlt, ich
bin daher zufrieden.“
Die nächsten Weltcups der vierteiligen FIG-A-Serie
finden bereits an den kommenden beiden Wochenenden in
Doha und Baku statt. Mitte April steht schon die
Europameisterschaft in Antalya auf dem Programm. Höck:
„Bei einem der kommenden Weltcups werde ich auf mein
volles Programm aufstocken. Bei der EM möchte ich dann
meine Höchstform erreichen. Für mich ist es ein großer
Vorteil, vor der EM so viele starke Standortbestimmungen
mit allen anderen Assen zu haben, das hilft mir in der
Vorbereitung.“
Seit Jahresbeginn zeigen sich die neun österreichischen
Turnsportverbände und der – ehemalige – Österreichische
Fachverband für Turnen mit seinen Sparten Kunstturnen,
Rhythmische Gymnastik, Trampolinspringen, Sportakrobatik,
Turn 10, Team Turnen und Sportaerobic in einem neuen,
modernen und ansprechenden Erscheinungsbild: „Turnsport
Austria“.
Auf Wunsch des Präsidenten Friedrich Manseder fand unter
der Federführung von Kunstturnerin Jasmin Mader und
Vizepräsidentin Jutta Heger ein bundes- und
jahrgangsweit offener Logo-Entwicklungsprozess statt.
Die Community wurde aktiv involviert, ebenso wie
Fachleute im Bereich Grafik und Design.
Schließlich einigte sich das Präsidium mit Jahresende
2022 auf vorliegendes Ergebnis. Jedes Bundesland ist nun
in Umsetzung und arbeitet damit auch optisch modemer,
bewegter und dynamischer an der Weiterentwicklung des
Turnsports Austria!
04.
Januar 2023 - Turnsport Allgemein
Turnsport-Übungsleiterausbildungen 2023 in Graz
Wie bereits angekündigt findet auch heuer wieder eine
Turnsport-Übunsleiterausbildung in Graz statt, durchgeführt
von Turnsport Steiermark als zertifizierte Ausbildung von
Turnsport Austria. Seit dieser Woche sind nun auch die
Anmeldungen dafür freigeschalten! Für das
spartenübergreifende Basismodul kann man sich hier
anmelden, für die
Spezialmodule Gerätturnen hier .
Die wichtigsten Detail-Informationen sind hier
zusammengefasst:
Basismodul:
Durchführungsorte:
online oder Allgemeiner Turnverein Graz
(Kastellfeldgasse 6, 8010 Graz)
Zeitplan:
18.-19. Februar 2023, jeweils von 09:00 Uhr
bis 19:30 Uhr
20.-25. Februar 2023, jeweils von 09:00 Uhr
bis 19:00 Uhr
Kosten:
€ 260,-
Alle Informationen zu den Turnsport Austria
Übungsleiter-Ausbildungen finden sich hier .
18. November 2022 - Kunstturnen
Emil Pfurtscheller bester österreichischer Jugend 3-Turner
Die steirischen Turner:innen kehrten mit hervorragenden
Ergebnissen von den Österreichischen Jugendmeisterschaften
im Kunstturnen am 12.11.2022 in Egg (Vbg) zurück. Allen
voran sicherte sich Emil Pfurtscheller den Sieg in
der Jugendklasse 3 (U13).
Die Steirische Turnerinnen-Delegation ist mit sowohl
einem Jugend-3-Team als auch, erstmals seit langem,
einem Jugend-2-Team angereist. Auch in der Jugend 1
konnten wir eine Einzelstarterin entsenden. Sehr zur
Freude des Landesturnverbandes konnten Turnerinnen von
allen drei steirischen Vereinen (ATUS Köflach, VGT und
ATG) an diesem Großevent teilnehmen. Die Mädchen haben
sich gut präsentiert und Regina Kovacs (ATG) konnte
sich, trotz eines Sturzes, sogar den 5. Platz in der
Jugendstufe 2 sichern. Die Teams platzierten sich als 5.
(Jugend 2) und 6. (Jugend 3). Bei den Turnern waren
keine Teams am Start.
Quelle: Thomas Hayn & Clara Reithofer
31.
Oktober 2022 - Turn10
3x Gold und 3x Silber für die Steiermark bei den
Österreichischen Turn10-Meisterschaften
37 WettkämpferInnen aus sechs steirischen Vereinen (Allg. TV
Graz, ATUS Köflach, ATV Schladming, Kapfenberger Turnverein,
ÖTB Turnverein Judenburg, Turnteam Kindberg) vertraten am
22. und 23. Oktober 2022 die Steiermark im 550
TeilnehmerInnen starken Starterfeld der österreichischen
Meisterschaften Turn10 in Schwaz.
In der Oberstufe AK 17-18 konnte Lara Tritscher
vom ATV Schladming Gold erringen, in der Basisstufe AK
9-10 Jahre siegte Alma Sailer ebenso wie
Stephan Sueng in der AK 17-18 (beide ÖTB
Turnverein Judenburg).
Alisa Kager vom ATUS Köflach (AK 11),
Ailine Schelch vom Kapfenberger Turnverein (AK
16) und Kerstin Kogler vom ÖTB Turnverein
Judenburg (AK 30-39) erturnten jeweils Silber.
Knapp an den Medaillenrängen vorbei schrammten Luna
Feldhofer (Turnteam Kindberg) Eva Pölzl (Kapfenberger
Turnverein) und Gerlis Kienbacher (ATG). Weitere
zahlreiche Top-Ten-Platzierungen komplettierten das
erfolgreiche Abschneiden der steirischen Turn10-Equipe.
Der Allgemeine Turnverein Graz gewann am 15. Oktober 2022 in
der Sporthalle am See in Hard (Vorarlberg) seinen bereits
16. Gruppen-Staatsmeistertitel in Rhythmischer Gymnastik. Es
war dies der fünfte Titelgewinn in Serie und der 14. Erfolg
seit der Jahrtausendwende. Diesmal fiel der Erfolg besonders
überlegen und überzeugend aus, da die Silbermedaille
ebenfalls an den ATG ging. Die Sportunion Rauris gewann die
Bronzemedaille.
In der Besetzung mit den drei
2021er-Titelverteidigerinnen Livia Gacic ,
Franziska Herzog und Julia Meder sowie
den Newcomerinnen Livia Jammernegg und Rosa
Pretterhofer ließ der ATG während des
kompletten Bewerbes keinen Zweifel über seine Dominanz
aufkommen. Beide Küren mit drei Bändern und zwei Bällen
gelangen massiv besser, als jene der Konkurrenz.
ATG-Trainerin Viktoria Chanterie: „Viel Training, gute
Nerven und Durchhaltevermögen haben sich ausgezahlt.“
Für Julia Meder – die RG-Langzeitgröße war im Vorjahr
offiziell verabschiedet worden, jetzt aber doch wieder
am Start – war es bereits der zehnte Titelgewinn in
diesem Bewerb: „Ich hänge doch noch sehr an diesem
Sport, daher war ich gern wieder bereit, mitzumachen,
als ich gefragt wurde. Es war für uns alle aufgrund der
eher kurzen Vorbereitungszeit und der schwierigen
Gerätekombination eine Herausforderung. Daher sind wir
sehr zufrieden, dass wir den Wettkampf so gut und mit
viel Ausstrahlung gemeistert haben, freuen uns riesig
über den Titelgewinn.“
Im Rahmen der RG-Elite-Gruppen-Staatsmeisterschaft
wurden in Hard auch die Österreichischen Meisterschaften
in den Nachwuchsklassen sowie im B-Programm ausgetragen.
Insgesamt kamen sieben weitere Titel zur Vergabe, diese
gingen je 2x an die Gastgeberinnen der Vorarlberger
Turnerschaft, an den ATG und die Gymnastiksport-Union
Graz, 1x an die Turn-Gym-Union Salzburg. Medaillen
sicherten sich außerdem der ÖTB Linz, die Sportunion
Rauris, der Tiroler und der Niederösterreichische
Landeskader.
Quelle: ÖFT
03. Oktober 2022 - Kunstturnen
Claus Reithofer neuer Kunstturn-Landesmeister
Am 1.10. fanden in der ATG-Halle in Graz die offenen
steirischen Landesmeisterschaften im Kunstturnen der Männer
und die offenen steirischen Herbstmeisterschaften im
Kunstturnen der Frauen statt - die Landesmeisterschaften der
Turnerinnen wurden bereits im Frühjahr ausgetragen. 88
Turnerinnen und Turner aus vier Bundesländern nutzten die
Wettkampfmöglichkeit als Vorbereitung für die
österreichischen Jugendmeisterschaften am 12.11. in Egg
(Vbg). Den Landesmeistertitel sicherte sich in Abwesenheit
von Vinzenz Höck (beim Weltcup in Szombathely) und Alexander
Benda (Corona) Claus Reithofer . Beste steirische
Turnerin war Amelie Fuchshofer in der
Juniorinnenstufe.
Drei Sportaerobic-Medaillen in Stockerau für TV Murau
Bei den offenen niederösterreichischen Meisterschaften in
der Sportaerobic in Stockerau konnten die Sportlerinnen des
TV Murau 3 Medaillen gewinnen. Rebeka Vida gewann
Bronze in der Stufe Basis AG - Jugend IW. Blanka Sarusi
wurde in der Klasse Basis ND - Kinder 1 Zweite
unmittelbar vor Brenda Bárkányi .
02.
Oktober 2022 - Kunstturnen männlich
Zum fünften Mal: Ringe-Gold für Vinzenz Höck beim Weltcup
in Ungarn
Exakt zwei Jahre nach seinem ersten Kunstturn-Weltcupsieg
landete Vinzenz Höck am selben Ort in Szombathely
seinen bereits fünften: „Ungarn ist mir wohlgesinnt“, freute
sich der 26-jährige Grazer und betonte: „Ich habe meine
volle Übung gezeigt und sie ist mir super gelungen. Das
stimmt mich positiv für die Weltmeisterschaft in einem
Monat.“ Silber und Bronze des Ungarn-Weltcups an den Ringen
gingen nach Japan: Minori Haruki (2.) und Soichiro Tanabe
(3.) standen neben Höck auf dem Siegerpodium.
Vinzenz Höck war direkt von seiner Auszeichnung zum
steirischen Sportler des Jahres erst mit Verspätung zum
Ungarn-Weltcup weitergereist. Die Qualifikation am
Freitag hatte er noch verhalten auf Rang 5 absolviert.
Im Finale zeigte Höck dann allerdings seine volle
Stärke: „Letzte Woche in Paris (Silbermedaille, Anm.)
hatte ich wegen des Formaufbaus für die WM noch auf eine
Höchstschwierigkeit verzichtet. Jetzt habe ich erstmals
wieder mein komplettes Programm geturnt, auch die wieder
aufgenommene Balandin-Kombination gelang ohne Probleme.“
Quelle: ÖFT
27.
September 2022 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck gewinnt Silber an den Ringen beim
Kunstturn-Weltcup in Paris
Nach dem zweiten Rang in der Qualifikation bestätigte
Vinzenz Höck im Ringe-Finale des Pariser
Turnweltcups seine Leistung. Der 26-jährige Grazer erreichte
mit 14.700 Punkten Rang 2 hinter dem türkischen
Vizeeuropameister Adem Asil (14.800) und vor dem
US-Amerikaner Donell Whittenburg (14.600): „Ich bin hoch
zufrieden, habe hier zwei Küren an zwei Tagen auf den Punkt
geturnt und die höchste Ausführungsnote erhalten, also am
schönsten von allen geturnt.“
Höck zeigte in der Accor-Arena, der Olympiahalle 2024,
allerdings im Vorbereitungsplan auf die WM noch nicht
seine schwierigste Kür. Diesmal turnte er einen
Ausgangswert von 6.0 Punkten, bei der EM im August waren
es 6.2. Höck: „Daher war das Finale hier umso
spannender, da die meisten eine 6.0-Kür gezeigt hatten.
Nur Adem lag mit 6.3 deutlich voran, hatte dafür in der
Präsentation Abstriche. Ich hatte vor dem Finale kurz
überlegt, bereits jetzt wieder aufzustocken, dann darauf
verzichtet. Dafür hat hier das Kopfkreuz, dessen weniger
gute Ausführung mich in München die EM-Medaille gekostet
hatte, hier ausgezeichnet funktioniert.“
Auch die weiteren österreichischen Turner*innen wussten
beim Turn-Weltcup 2022 in Paris zu überzeugen - unter
anderem der Steirer Alexander Benda , den seine
ausgezeichnete Küren zum elften Platz am Reck und zum
zwölften am Boden führten.
Quelle: ÖFT
15.
September 2022 - Rhythmische Gymnastik
Valentina Domenig-Ozimic bei ihrem WM-Auftakt 2022 in Sofia
In Sofia startete am 14. September die Weltmeisterschaft
2022 der Rhythmischen Gymnastinnen mit den
Einzel-Qualifikations-Bewerben der Handgeräte Reifen und
Ball. Die Steirerin und Österreichs Staatsmeisterin
Valentina Domenig-Ozimic turnte sehr beherzt und
nahm volles Risiko, doch dieses wurde nicht belohnt. Der
17-jährigen Grazerin unterliefen Fehler in beiden Küren, die
sie insgesamt rund 15 Plätze in der Halbzeitwertung
kosteten. In dieser rangiert Domenig-Ozimic nach dem ersten
ihrer beiden Wettkampftage auf dem 51. Rang.
ÖFT-RG-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: „Valentina
hat ihr Potenzial nicht voll ausgespielt. Zwei Fehler
mit dem Ball, zwei nicht geturnte und eine verwackelte
Schwierigkeit mit dem Reifen bedeuteten in Summe fünf
bis sechs verlorene Punkte (bei einem Total von 49.550
nach ihren beiden Küren, Anm.). Sie hat im bulgarischen
Fernsehen dennoch sehr positive Kommentare erhalten,
besonders weil ihre Übungen kompositorisch sehr gut
aufgebaut sind. Doch es fehlt ihr einfach noch an
Erfahrung.“
Quelle: ÖFT
23.
August 2022 - Kunstturnen männlich
Bilanz der steirischen Turner bei der EM 2022 in München
Vinzenz Höck gelang im Ringe-Finale der
Kunstturn-Europameisterschaft in München leider keine 100%ig
optimale Kür. Der 26-jährigen Grazer beendete den Schwung
zum Kopfkreuz-Handstand etwas zu schräg, beim Abgang
unterlief ihm ein Mini-Nachhüpfer. Das kostete dem
Qualifikations-Dritten, der ansonsten brillierte, leider die
sonst sichere Medaille: „Vor nicht allzu langer Zeit hätte
ich mich über Platz 5 noch gefreut. Heute ist das nicht mehr
so. Auf dieser großen Bühne hatte ich mir mehr erhofft.“
Dennoch steht fest, dass jeder seiner Konkurrenten -
vielleicht mit Ausnahme des langjährigen "Herrn der
Ringe" Elftherious Petronias (GRE), der sich auch den
Europameistertitel sicherte - in Höcks Reichweite liegt.
Bereits zwei Tage zuvor konnte sich das österreichische
Team - angeführt von Alexander Benda , der
einen hervorragenden Mehrkampf turnte - mit einem 13.
Platz das Team-Ticket für die WM im Herbst in Liverpool
sichern. Noch besser war das österreichische
Junioren-Team mit Nicolas Ivkic : Es platzierte
sich auf Rang 11, so gut wie nie zuvor. Ivkic wurde am
Sprung 12. Der Wiener Alfred Schwaiger erreichte das
Pferd-Finale und landete auf dem 6. Platz.
Österreichs Kunstturn-Junioren Nicolas Ivkic , Gino
Vetter und Alfred Schwaiger lieftern beim Europäischen
Olympischen Jugendfestival (EYOF) nahezu optimal ab: Jeder
des Trios kam in Bankska Bystrica (SVK) sturzfrei durch
seine Übungen. Damit erreichte das österreichische Team das
bislang beste Ergebnis bei einem EYOF. Der Steirer Ivkic
landete im Mehrkampf auf dem 23. Rang, der Vorarlberger Gino
Vetter wurde als bester Österreicher 11. Eine Sensation
gelang dem Wiener Alfred Schwaiger: Er sicherte sich am
Seitpferd die Bronzemedaille. Vetter wurde im Barrenfinale
5.
Alle diese Platzierungen sind die bislang besten
rotweißroten EYOF-Kunstturn-Ergebnisse.
Junioren-Nationaltrainer Kieran Behan: „Ich bin
unheimlich stolz auf die drei Jungs. Aber wir können das
sogar noch besser – das werden wir dann bei der
Junioren-EM in drei Wochen in München beweisen.“ Die
Junioren-Europameisterschaft findet in zwei Wochen
statt. Dabei wird das EYOF-Trio mit David Bickel (V) und
Vindent Lindpointner (OÖ) ergänzt.
25.
Juni 2022 - Allgemein
Der LTV trauert um Dietmar Ackerl
Am vergangenen Freitag ist Dietmar "Didi" Ackerl ,
der Österreichische Meister im Trampolinspringen der Jahre
1995, 1996 und 1997, völlig überraschend mit 57 Jahren nach
einem Herz-Kreislauf-Problem beim Mountainbiken verstorben.
Didi Ackerl war einer der ersten Vertreter Österreichs
bei internationalen Großveranstaltungen und erreichte
bei der EM 1989 die Plätze 29 (Einzel) und 14 (Synchron
mit Dietmar Baumann). Er war viele Jahre als Präsident
und insbesondere als Trainer beim Trampolin und
Freestyle Club Graz tätig, unter anderem für die
mehrfachen Staatsmeister Gudrun und Dieter Hayn.
Enge Kontakte hatte er auch über Jahrzehnte zum WAT 20,
für den er bis zuletzt regelmäßig als Trainer bei
Lehrgängen tätig war. Didi Ackerl prägte damit den
Trampolinsport nicht nur in der Steiermark sondern in
ganz Österreich. Er hinterlässt seine Frau Astrid und
vier erwachsene Kinder.
19. Juni 2022 -
Kunstturnen,
Sportakrobatik & Trampolin
8 Meistertitel, 14 Medaillen: Die Sport Austria Finals in
Graz
Zum 2. Mal fanden die Sport Austria Finals überhaupt statt,
zum 2. Mal in Graz. Auch der Turnsport war mit drei
Staatsmeisterschaften stark vertreten. Im Raiffeisen
Sportpark wurden insgesamt 50 Medaillenentscheidungen
ausgetragen, rund ein Viertel aller Entscheidungen bei den
Sport Austria Finals.
Der Freitag stand im Zeichen der Mehrkampf- und
Teamentscheidungen der Kunstturner:innen. Mit
Titelverteidiger Alexander Benda in der Elite
und Nicolas Ivkic bei den Junioren hatte die
Steiermark zwei heiße Eisen im Feuer, zudem war es das
erklärte Ziel, den Teamstaatsmeistertitel nach den
Siegen 2019 und 2020 und dem zweiten Platz 2021 wieder
in die Steiermark zu holen. Benda, der erst kurz davor
von einer Krankheit genesen war, ging allerdings
geschwächt in die Entscheidung und musste sich in einem
hochklassigen, bis zum Schluss spannenden Mehrkampf mit
dem fünften Platz begnügen. Der Titel ging an den
Oberösterreicher Severin Kranzlmüller, der sein
Bundesland auch zum Teamtitel führte. Die Steiermark
(mit Benda, Vinzenz Höck, Ivkic, Claus Reithofer und
Maximilian Chanterie - alle ATG) landete auf
dem Bronzeplatz. Bei den Junioren verpasste Ivkic nach
einem Sturz am letzten Gerät den Sieg nur knapp und
wurde Zweiter.
Die Gerätefinali am Samstag begannen mit einer
Hiobsbotschaft: Ivkic war über Nacht erkrankt und konnte
daher keines der sechs Finali, für die er qualifiziert
war, in Angriff nehmen. Höck wurde seiner
Favoritenrolle an den Ringen gerecht und gewann mit
einer Weltklasseleistung mit deutlichem Abstand. Benda
trat nur an seinem Lieblingsgerät Reck an und
verteidigte seinen Titel äußerst knapp vor dem
überraschenden Zweiten Höck.
Noch vor den Finalbewerben der Kunstturner:innen
absolvierten die Sportakrobat:innen ihre ersten Übungen.
Der Bewerb fand am Sonntag - verschränkt mit
Trampolinspringen - seine Fortsetzung und wieder große
steirische Erfolge. Allen voran, holten sich die
WM-Dritten Larissa Höfler, Hanna Paic und Paula
Pfurtscheller den Staatsmeistertitel im Trio,
gefolgt von ihren Grazer Vereinskolleginnen Hannah
Adler, Jana Pfund und Finja Fischer. Weitere Siege
erreichten bei den Juniorinnen Lorena Prajnkovic,
Lilien Eckert und Victoria Domenig-Ozimic ,
Tobias Arbesleitner (Junioren Mixed Paar; mit
der Kärntnerin Kailani Friedrich), Jolina Lohr und
Tyra Eckert (Jugend 1 Paar), Coco-Love
Kaska, Emilia Fink und Nina Paic (Jugend 2
Trio) sowie Maya Pazolt und Orfeo Della Pietra
(Jugend 2 Mixed). Sämtliche Akrobat:innen starteten für
den ATG.
Auch die Medaillenausbeute der Trampolinspringer:innen
kann sich sehen lassen: In der Jugendklasse 1 der
Mädchen wurde Iris Glaeser (KiTuSa) Zweite vor
Alexandra Hayn (TFCG). Evelyn Glaeser
(KiTuSa) gewann in der Jugendklasse 2 ebenso Silber
vor ihrer Schwester Marlene Glaeser (KiTuSa).
Marie Thier (Juniorinnen; KiTuSa),
Manuel Hayn (Jugendklasse 1; TFCG) und
Lennox Zechner (Jugend 2; KiTuSa) sorgten für
weitere Bronzemedaillen.
Die Europameisterschaft der Rhythmischen Gymnastinnen in Tel
Aviv (Israel) verlief für Österreichs Valentina
Domenig-Ozimic gut, aber nicht nach Wunsch. Die
17-jährige Grazerin erreichte im 83-köpfigen Feld den 51.
Rang. Es gelangen ihr dabei nur zwei der vier Küren nach
Wunsch. Das Hauptziel erreichte Österreichs Staatsmeisterin
jedoch klar: die Qualifikation auf einem der 38
Europa-Nationen-Quotenplätze für die Weltmeisterschaft Mitte
September in Sofia.
Domenig-Ozimic begann die EM mit Reifen (25.350 Punkte)
und Ball (25.700) ausgezeichnet, musste mit dem Band
allerdings mehrere Fehler in Kauf nehmen (nur 21.600).
Zum Schluss mit den Keulen gelang erneut eine
ansprechende, wenn auch nicht makellose Vorstellung
(24.500): „Nach meinem doppelten Bänderriss im
Sprunggelenk vor sechs Wochen ging es zuletzt wieder
bergauf, doch ich konnte noch nicht alle Risikoelemente
turnen. Da ich als 17-jährige erstmals gegen die gesamte
Europaspitze angetreten bin, sehe ich die Platzierung
alles in allem positiv.“
„Natürlich bin ich nicht 100%ig zufrieden und ärgere
mich über die Fehler“, ergänzte Valentina Domenig-Ozimic
nach ihrem Wettkampf: „Ich kann es kaum abwarten, an
meinen Übungen weiter hart zu arbeiten und mich zu
steigern. Insgesamt war es dennoch eine tolle Erfahrung
und ich habe den Wettkampf genossen.“
ÖFT-Gymnastik-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek:
„Wir haben bereits begonnen, die Übungen zu analysieren.
Bis in den Juli hat Valentina jetzt Zeit, ihren Fuß
auszuheilen und die Muskulatur wieder optimal
aufzubauen. Danach gilt es, mehr Stabilität in ihr
Programm zu bringen. Diese EM war für Valentina ein
großer Schritt nach vorne. Natürlich war der Schritt bei
Weitem noch nicht groß genug. Valentina hatte beim
Bandauftritt auch etwas Pech mit der Luftfeuchtigkeit
und der Klimaanlage.“
Vorjahressieger Vinzenz Höck erreichte beim
Kunstturn-Weltcup in Osijek (Kroatien) an den Ringen heuer
den sechsten Rang. Dennoch überwog beim 26-jährigen Grazer
nach einer bislang durchwachsenen Saison am Ende das
Positive: „Es war das erste Mal, dass ich meine neue
6.2-Ausgangswert-Übung im Wettkampf gezeigt habe – und es
hat sich richtig gut angefühlt. Ich merke, dass die Kraft
wieder zurück kommt.“
Die Ringe-Entscheidung erwies sich als erwartet
hochkarätig, mit den höchsten Wertungen aller Geräte
dieses Osijek-Weltcups. Es gewann der Türke Asil Adem
(14.900) vor dem Brasilianer Caio Souza (14.733), Nikita
Simonov aus Aserbaidschan (14.622) und dem türkischen
Ex-Weltmeister Ibrahim Colak (ebenso 14.633). Es folgte
der Ex-Olympiadritte Igor Radivilov aus der Ukraine
(14.400), mit dem Vinzenz Höck die Wertung teilte,
jedoch wegen der höheren Schwierigkeit (d.h. der
schwächeren Ausführung) einen Platz dahinter gereiht
wurde. Ian Lasic-Ellis aus den USA wurde Siebenter, der
Ungar Benedek Tomcsanyi schloss das Finale ab.
Höck verpatze die Landung seines Abgangs, ebenso erhielt
er beim neuen Kopfkreuz einen Zeitpenalty aufgebrummt.
Ohne diese Fehler wäre der Heeressportler ganz vorne
gelegen: „Ich muss zugeben, dass ich nach der
Qualifikation wegen des großen Rückstands etwas geknickt
war. Beim Final-Abgang habe ich nicht aus der Quali
gelernt und mich wieder überraschen lassen. Mit dem Rest
der Übung, vor allem mit Balandin und Stemme-Petrus bin
ich jedoch sehr zufrieden.
ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner:
„Vinzenz hat heute erstmals seine neue Kür im Wettkampf
gezeigt. Nach einem etwas turbulenten Einstieg in die
Saison ist er nun wieder in bester Form angekommen.
Jetzt gilt es für ihn, noch Kleinigkeiten zu verbessern,
dann geht es platzierungsmäßig wieder ganz nach oben.“
Vom 10. bis 12. Juni fanden im Bundesleistungszentrum in
Wien die Österreichischen Jugendmeisterschaften 2022 der
Rhythmischen Gymnastik statt. 82 Mädchen zwischen 9 und 12
Jahren waren bei ihrem Jahres-Höhepunkt mit Feuereifer bei
der Sache. Die Grazer Goldmedaillen-Gewinnerinnen heißen
Sophia Nowak (3x Gold - Mehrkampf Jugend 2, Finale
Reifen und Finale Keulen) und Erika Ivanova (1x
Gold - Mehrkampf Jugend 3).
Die Medaillen verteilten sich auf zehn Vereine und
Trainingszentren aus sieben Bundesländern. Drei Tage
lang folgte einem faszinierenden kleinen Kür-Kunstwerk
das nächste. Schon bei den Jüngsten in der U11 wird in
der Rhythmischen Gymnastik neben dem sportlichen Können
großer Wert auf die Präsentation gelegt. Die mit viel
Liebe und Kreativität gestalteten Trikots und die
Musikauswahl wurden in Wiener Neustadt ebenso bestaunt,
wie die Darbietungen mit Reifen, Seil, Ball, Keulen und
ohne Handgerät.
Quelle: ÖFT
02.
Juni 2022 - Allgemein
ATG wieder bester Turnverein Österreichs - VGT auf Platz 16
Der ÖFT vergibt jedes Jahr unter seinen 450
Mitgliedsvereinen das Turnverein-Gütesiegel und verfasst
dabei eine Punkterangliste. Seit Jahren wird diese Rangliste
vom Allgemeinen Turnverein angeführt, so auch dieses Jahr.
Der ATG hat beinahe 2.500 Mitglieder, denen er breit
aufgestellte Freizeit-/Hobbysport-Möglichkeiten bietet.
Außerdem ist er in allen drei olympischen Kernsportarten
und Grundsportarten sehr erfolgreich - in der
Leichtathletik ebenso wie im Schwimmen und in mehreren
Turnverbandssparten. So gehört an der Leistungsspitze
Kunstturn-Weltcupsieger Vinzenz Höck ebenso dem ATG an
wie bspw. Österreichs aktuell beste Rhythmische
Gymnastin Valentina Domenig-Ozimic oder die WM-bronzenen
Sportakrobatinnen Larissa Höfler, Hanna Paic und Paula
Pfurtscheller.
Als zweiter steirischer Vertreter unter den vom ÖFT
veröffentlichten Top20 befindet sich der Verein Grazer
Turnerschaft (VGT), der sich auf Platz 16 verbessern
konnte.
31. Mai 2022 - Sportaerobic
Bronzemedaille für die Steiermark bei der Sportaerobic-ÖM
in Linz
Am 29. Mai 2022 fanden in Linz die 23. Österreichischen
Staatsmeisterschaften der Sportaerobic statt, bei der auch
der Turnverein Murau mit zwei Sportlerinnen vertreten war.
In der Kategorie Nachwuchs-Talente-Cup belegte Mira
Horváth den 3. Platz in einem Starterfeld von 18
Athletinnen. Rebeka Vida belegte den 4. Platz in
der Kategorie Jugend 1B (2008-2010).
Csilla Esküdt, Landesfachwartin der Sportaerobic,
berichtet stolz: "Beide haben eine hervorragende
Leistung erbracht. Sie haben dieses gute Ergebnis durch
harte Arbeit und Ehrlichkeit erreicht." Der nächste
Wettbewerb für die Steirer:innen findet am 2. Juli 2022
in Tirol statt, wo der Turnverein Murau hofft, mit mehr
Athlet:innen in einer Vielzahl an Kategorien antreten zu
können.
31. Mai 2022 - Kunstturnen
Verlängertes Kunstturnwochenende mit LM der Tui und einem
Frühlingsbewerb der Tu
Die heurigen Offenen Steirischen Meisterschaften der
Kunstturnerinnen konnten mit einer hohen Teilnehmerzahl und
wieder einigen Zuschauer:innen punkten. Ursprünglich war nur
ein Wettkampftag (Donnerstag, 26.5.) geplant, aber aufgrund
der großen Teilnehmerzahl wurde die Meisterschaft auf einen
2. Tag (Samstag 28.5.) verlängert. Unter den 118 Meldungen
allein bei den Kunstturnerinnen befanden sich 39 steirische
Turnerinnen. Am Donnerstag fanden Wettkämpfe der Elite,
Juniorinnen, Allgemeinen Klassen und Jugendstufen statt.
Anna Menzel konnte sich erstmals als Steirische
Meisterin vor Vereinskollegin Johanna Kolmayr
(beide ATG) durchsetzen. Auch die jüngeren Turnerinnen
zeigten einen guten Wettkampf und erbrachten
zufriedenstellende Ergebnisse.
Ab Mittag, fand parallel zu den Sterischen
Meisterschaften der Mädchen, die Frühlingsmeisterschaft
der Kunstturner statt, bei der 27 Burschen ihr Können
zeigten. Dort ging der Sieg an Martin Miggitsch aus
Kärnten, vor Maximilian Chanterie und Claus Reithofer.
Als Gast nahm der französische Erasmus-Student Noah
Sapin, der sich kurz davor entschlossen hatte
mitzumachen, teil. Die Ergebnisse der jüngeren Turner
können sich ebenfalls sehen lassen.
Am Samstag wurde abschließend dann der Wettkampf der
Grundlagenstufen veranstaltet, der auch für unsere
Steirerinnen sehr gut verlief. Erwähnenswert ist
außerdem, dass diese Meisterschaften auf dem neu-
angeschafften Wettkampfboden geturnt werden konnten. Der
blieb bis Sonntag aufgebaut und so hatten die
steirischen Turner und Turnerinnen die Möglichkeit
darauf zu trainieren.
Vinzenz Höck beendete das zur „World Challenge
Cup“-Serie zählende Bulgarien-Meeting auf Platz 4 an den
Ringen. Höck hat sein Programm für die neue Saison
umgestellt und sieht sich auf einem guten Weg, bis zur EM im
August seine Hochform zu erreichen.
Vinzenz Höck (14.450 Punkte) musste sich beim ersten
World Challenge Cup seit Herbst 2020, bei dem er antrat
und ihn – nach vier Siegen in Serie – nicht für sich
entschied, diesmal Nikita Simonov (AZE, 14.750),
Courtney Tulloch (GBR, 14.650) und Newcomer Yunus
Gundogdu (TUR, 14.600) geschlagen geben. Doch der
26-jährige Grazer nahm es gelassen: „Man kann nicht
immer eine Medaille gewinnen“.
ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner: „Mit
den beiden in Varna gezeigten Übungen liegt Vinzenz voll
im Plan Richtung EM im August in München. Das Ziel war,
den E-Wert stabil auf ein hohes Niveau zubekommen. Mit
8,800 und 8,750 ist das Vinzenz super gelungen. Sein
neues Element – Stemme zum Kopfkreuz – ist schon stabil,
kann aber in Bezug auf Winkelabweichung und Haltedauer
sicher noch verbessert werden. Zusätzlich wird das
Element Balandin seine Übung auf die gewünschten 6.2
Punkte heben. Gelingt ihm das mit dieser Ausführung,
wird Vinzenz bei der EM um Gold mitkämpfen.“
Dafür, dass man sich nun endlich wieder spannende
Entscheidungen erwartet hatte, verliefen die
Staatsmeisterschaften in Rhythmischer Gymnastik unerwartet.
Denn nach 19 Jahren eindeutiger Dominanzen – zuerst Caroline
Weber, danach Nicol Ruprecht – folgte am 21./22. Mai 2022 in
Graz nun die nächste Gymnastin, die alles gewann, was es zu
gewinnen gab: Valentina Domenig-Ozimic freute sich
über 6x Gold – im Mehrkampf, mit den vier Handgeräten und
mit dem steirischen Team.
Ob dies der Beginn der nächsten Ära einer
Ausnahmesportlerin ist, wird sich weisen. Die 17-jährige
Grazerin Domenig-Ozimic freute sich jedenfalls im Hier
und Jetzt: „Im Finale mit dem Band war es am Ende noch
sehr knapp. Ich konnte zuerst fast gar nicht glauben,
dass es sich doch noch ausgegangen ist. Nach zwei
schweren Wettkampftagen war ich fast am Ende meiner
Kräfte, bin jetzt umso glücklicher. Ein herzliches
Dankeschön an alle, die mich auf meinem Weg
unterstützen“.
Weitere Elite-Medaillen in den
Einzelgeräte-Entscheidungen am Sonntag sicherten sich
die Steirerinnen Franziska Herzog
(Mehrkampfzweite und 2x Final-Silber) und Livia
Gacic (1x Bronze).
ÖFT-Präsident Prof. Friedrich Manseder streut der
nächsten Generation jedenfalls Rosen: „Nach dem
Rücktritt von Nicol Ruprecht hatte ich befürchtet, dass
wir international in ein längeres Wellental geraten
würden. Doch was ich hier in Graz schon ein Jahr später
bestaunen durfte, stimmt mich sehr positiv. Ich bin
jetzt sicher, dass sich unsere Asse bald wieder bei den
Welt- und Europameisterschaften für die
Final-Entscheidungen qualifizieren werden. Bis dahin
liegt noch viel hartes Training vor den Sportlerinnen,
doch es kann sehr hoch hinauf gehen.“
Plätze 6 und 7 für Österreich beim Sportakrobatik-Weltcup
in Portugal
In Maia (nahe Porto) fand vom 13. bis 15. Mai der erste
Weltcup 2022 der Sportakrobatik statt. Nach ihrer immens
überraschenden WM-Bronzemedaille vor zwei Monaten erreichten
die Grazerinnen Larissa Höfler , Hanna Paic
und Paula Pfurtscheller erneut das Finale. Im
Top-8-Feld gelang ihnen diesmal der sechste Platz.
Direkt dahinter folgten Svenja Maglock, Lena Ulrich und
Jimena Wagensonner aus Krems. Dieses Trio feierte in
Maia somit sein sehr starkes internationales Elite-Debüt
auf Platz 7. Es gewann Belgien vor der Ukraine,
Australien, Portugal, den USA und zweimal Österreich.
Auf Rang 8 folgte eine zweite portugiesische Formation.
Insgesamt beteiligten sich 21 Nationen aus fünf
Kontinenten an diesem Sportakrobatik-Weltcup und den im
selben Rahmen ausgetragenen Nachwuchs-Wettkämpfen.
ÖFT-Bundesreferentin Theresa Longin: „Unsere WM-Dritten
erreichten nahezu dieselbe Wertung wie im optimal
gelungenen WM-Finale, die Konkurrenz turnte diesmal
jedoch mit hoher Schwierigkeit sauber durch. Insgesamt
schnitten wir in Maia sehr erfreulich ab.“
Ein weiteres Kremser Elite-Trio feierte in dieser
Besetzung ein gelungenes Weltcup-Debüt: Katharina Heiss,
Elina Kellner und Emily Schramek klassierte sich auf
Platz 12. In den Nachwuchsklassen gelangen sechs der
acht österreichischen Paaren und Trios – in Wettkämpfen
mit tlw. bis zu 60 Gegner – Finaleinzüge. Über Rang 4
und somit die beste Platzierung freute sich das Grazer
Juniorinnen-Trio Hannah Adler , Finja
Fischer und Jana Pfund .
Nach einer 2-jährigen coronabedingten Wettkampfpause,
Veranstaltungsverboten … waren Motivation und Begeisterung
bei allen riesengroß und freuten sich die Teilnehmer*innen,
wieder zur „alten Normalität“ zurückzukehren. Ein
erfolgreicher und unfallfreier Wettkampf ging am 07. Mai
2022 in Kindberg über die Bühne, wofür ich allen, die an der
ausgezeichneten Organisation dieser
Turn10-Landesmeisterschaft mitgewirkt haben, herzlich danken
möchte.
Wir konnten hervorragende Übungen der insgesamt 48
Mannschaften und 16 Einzelstarter*innen in Basis- und
Oberstufe unserer teilnehmenden Vereine „Turnteam
Kindberg, ATV Schladming, SSV Seebacher, ATG, ÖTB
Judenburg, TSV „Eiche Neumark“, Turnverein Leibnitz,
VGT, Sportunion Leoben, ATUS Köflach“ bestaunen. Dafür
ein großes Dankeschön und höchste Anerkennung an alle
Aktiven und ihre Betreuer*innen, die in den Vereinen
während der Corona-Krise bewundernswertes
Durchhaltevermögen gezeigt haben, sowie an die
Wertungsrichter*innen und das Berechnungsteam für den
reibungslosen zügigen Ablauf dieser Meisterschaft.
Ein Zeichen wurde bei dieser Meisterschaft für die
Inklusion gesetzt. So präsentierte Georg Almer mit
Downsyndrom vom ATUS Köflach sehenswerte Übungen. Ein
großes Lob ergeht an den ausrichtenden Verein, an das
Turnteam Kindberg mit Obfrau Bibiana Feldhofer und StV.
Georg Jiga mit Team. Sie haben hervorragende Arbeit
geleistet und alles darangesetzt, den Turnerinnen und
Turnern und uns allen optimale Bedingungen zu bieten.
Die Landesmeistertitel mit der höchsten Punkteanzahl
wurden vergeben an:
Basis Jugend m: Leopold Fischer (SSV Seebacher) mit
94,750 Punkten
Basis Jugend m Inklusion: Georg Almer (ATUS
Köflach-Turnen) mit 23,500 Punkten
Basis EW w: Celina Hinterhofer (TSV "Eiche"
Neumarkt) mit 87,750 Punkten
Basis EW m: Emil Langmaier (TSV "Eiche" Neumarkt)
mit 92,500 Punkten
Oberstufe Jugend w: Lilian Lamperter (ATUS
Köflach-Turnen) mit 96,250 Punkten
Oberstufe EW m: Dominik Winkler (ÖTB TV Judenburg
1864) mit 89,250 Punkten
Jetzt werden die Quotenplätze für eine Teilnahme an der
Österreichischen Meisterschaft im Oktober vergeben, denn
nur die Besten aus der Steiermark qualifizieren sich für
eine Teilnahme. Als Ehrengäste durften wir Bürgermeister
Christian Sander aus Kindberg und Vize-Präsident Jörg
Christandl vom Landesturnverband begrüßen.
Autorin: Karin Konrad-Krauthackl
10.
Mai 2022 - Rhythmische Gymnastik
2x international gleichzeitig: ATG-Cup und GUG-Cup
Rhythmische Gymnastik in Graz
Am 7. Mai 2022 fanden in Graz gleich zwei internationale
Meetings mit insgesamt 223 Rhythmischen Gymnastinnen aus
acht Nationen sowie 16 österreichischen Vereinen aus sechs
Bundesländern statt. Wobei beide Wettkämpfe zahlenmäßig fast
identisch groß waren: Beim ATG-Cup finden sich 115
Gymnastinnen, beim GUG-Cup 108 Gymnastinnen in der
Ergebnisliste.
Die acht teilnehmenden Nationen wiesen eine
Überschneidungsmenge von vier auf, die bei beiden
Meetings mitmachten. Drei heimische Vereine hatten sich
auf "mit unterschiedlichen Mädchen da wie dort dabei"
verteilt. Wobei sich ein größerer Teil der
österreichischen Kadergymnastinnen aller Altersklassen
für die Teilnahme beim Allgemeinen Turnverein Graz
entscheiden hatte, der von der Gymnastiksport-Union Graz
veranstaltete Wettkampf allerdings ebenso mit
Medaillen-Kandidatinnen für die Österreichischen
Meisterschaften aufwartete.
Weitere 61 Gymnastinnen aus drei österreichischen
Bundesländern beteiligten sich gleichzeitig zum
Graz-Doppelpack an den offenen Vorarlberger
Meisterschaften in Götzis. Womit sich insgesamt nahezu
die komplette rot-weiß-rote RG-Einzel-Spitzenszene aus
allen neun Bundesländern am 7. Mai 2022 im
Wettkampfeinsatz befand.
Österreichs Kunstturn-Junioren zeigten beim internationalen
"Juniors Team Cup" in Berlin erneut auf: Im Feld aus 28
Teams aus 18 Ländern beim in Eigendefinition "größten
Nachwuchsturnier der Welt" gelang Nicolas Ivkic (ATG),
Matteo Fraisl, Gino Vetter und David Bickel (alle
Vorarlberg) der starke siebente Teamrang, noch vor
Topnationen wie Großbritannien und Ungarn. Sollte diese Form
bis zur Junioren-EM im August in München anhalten, ist ein
deutlicher Qualitätssprung möglich. In den Einzelbewerben
gewann Ivkic am Sprung die Bronzemedaille.
Insgesamt gewannen die österreichischen Turner sieben
Medaillen, davon fünf durch Gino Vetter (in einer
jüngeren Altersklasse als Ivkic).
02. April 2022 -
Kunstturnen &
Rhythmische Gymnastik
Nicolas Ivkic gewinnt Hanspeter-Demetz-Memorial
Nicolas Ivkic dominierte den Kunstturnbewerb der
Burschen beim Hanspeter-Demetz-Memorial am 2. April in
Innsbruck. Mit starken 77,3 Punkten - nahezu drei Punkte
Vorsprung auf den zweitplatzierten Vorarlberger Gino Vetter
- ließ er die Konkurrenz hinter sich. Er bekam auf fünf von
sechs Geräten die höchste Wertung.
Beim Hanspeter-Demetz-Memorial treten
Nachwuchssportler:innen in den Sparten Kunstturnen
(Burschen und Mädchen) und der Rhythmischen Gymnastik
gemeinsam an. Das steirische Team landete - ohne Ivkic,
der für das Team des ASVÖ startete - auf dem zehnten
Platz. Viktorya da Silva wurde als beste
steirische Rhythmische Gymnastin 8., Amelie
Fuchshofer als beste Turnerin 20."
02.
April 2022 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck Achter des Turnweltcups in Baku
Das Ringe-Finale des Turnweltcups in Baku lief für
Vinzenz Höck nicht nach Wunsch: Die von ihm
erstmals – jedoch noch nicht gut – gezeigte Verbindung,
„Stemme-Kopfkreuz“, kostete mindestens sechs Zehntelpunkte.
Trotz gegenüber der Qualifikation (Platz 7) um 0.2 erhöhter
Schwierigkeit, blieb deshalb für den 26-jährigen Grazer in
der Entscheidung nur der achte Platz (14.066 Punkte). Es
gewann Italiens aktueller WM-/EM-Dritter Salvatore Maresca
(14.800) vor dem türkischen 2019-Weltmeister Ibrahim Colak
(14.766) und Aserbaidschans Lokalmatador Nikita Simonov
(14.500).
Vinzenz Höck selbst trug es mit Fassung: „Nach dem
Vorkampf wusste ich, dass es mit einem
5.9er-Ausgangswert schwierig wird, eine Medaille zu
gewinnen. Aus diesem Grund haben Petr (Koudela,
Nationaltrainer, Anm.) und ich uns dazu entschlossen,
das Risiko einzugehen und einen neuen Teil in die Übung
einzubauen. Stemme-Kopfkreuz habe ich zum ersten Mal im
Wettkampf gezeigt, konnte nicht ganz die Balance finden,
das hat Unruhe in die weitere Übung gebracht. Es ist
immer ein längerer Prozess, neue Elemente im Wettkampf
abzugsfrei zu bekommen. Heute war das dazu mein erster
Schritt Richtung EM im Sommer und WM im Herbst.“
ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner
erläutert: „Vinzenz stockt sein Programm weiter auf. Er
spürt allerdings noch die Nachwirkungen seiner
Corona-Erkrankung. Die kraftraubende
Balandin-Kombination zu Beginn lässt er deshalb derzeit
aus, das neu erarbeitete Kopfkreuz hat er erstmals im
Ernstfall getestet. Es gelang leider noch nicht gut:
Vinzenz war zu hoch, zu schräg und hielt es nicht lange
genug. Das waren mindestens sechs Zehntel Abzug. Sobald
er alles sauber schafft, turnt er besser denn je und ist
ganz vorne dabei.“
Vinzenz Höck erreicht das Turn-Weltcup-Finale in Baku
Beim vierten und letzten Kunstturn-Weltcup des Jahres fand
Vinzenz Höck in Baku wieder dorthin zurück, wo
man ihn gewohnt war und ist: In das Top-8-Gerätefinale an
den Ringen. Nachdem der 26-jährige Grazer die Meetings in
Cottbus und Doha wegen einer Corona-Infektion verpasst
hatte, turnte er vor zwei Wochen in Kairo noch nicht gut
genug. Nun lief es auf Rang 7 der Qualifikation zwar
ebenfalls nicht nach Wunsch, jedoch schon deutlich besser:
„Ich hoffe, dass ich dann am Samstag im Finale zeigen kann,
was wirklich in mir steckt.“
Vinzenz Höck präsentierte am Donnerstag in Baku noch
nicht sein schwierigstes Programm (5.9 Punkte
Ausgangswert gegenüber 6.2 beim fünften WM-Platz im
Oktober 2021), kam etwas ins ungewollte Pendeln und
verzeichnete bei der Landung des Abgangs einen
Nachhüpfer. Das bedeutete 14.233 Punkte. Vorkampfbester
war Italiens 2021-WM-Dritter Salvatore Maresca (14.800)
vor dem türkischen 2019-Weltmeister Ibrahim Colak
(14.666) und dessen Olympia-siebentem Landsmann Adem
Asil (14.633). Auf Platz 4 überraschte der
vietnamesische Newcomer Van Khanh Phong Nguyen (14.400).
„Meine Übung war souverän ohne größere Schwierigkeiten
durch, die kleinen Feinheiten fehlten jedoch noch“,
resümierte Vinzenz Höck nach dem Vorkampfende: „In der
ersten Hälfte bin ich z.B. wieder relativ viel
geschwungen, das sollte nicht passieren – und ich hoffe,
dass es mir im Finale gelingt, möglichst viele dieser
kleinen Fehler auszumerzen. Mein vorrangiges Ziel hier
in Aserbaidschan war es jedoch, genügend Weltcuppunkte
zu holen, um meine WM-Teilnahme im Herbst abzusichern.
Das ist mir zum Glück gelungen.“
Mit dem Beginn des neuen Olympiazyklus stellt der
Weltturnverband FIG nun sein WM-Reglement um, damit die
Teilnehmerfelder reduziert und die bisherigen über
mehrere Tage laufenden Mammut-Qualifikations-Wettkämpfe
abgekürzt werden. Ab nun darf nicht mehr jedes Land
Teilnehmer*innen zur Kunstturn-Weltmeisterschaft
entsenden, sondern man muss sich über den Weltcup oder
die kontinentalen Meisterschaften dafür qualifizieren.
Auch wenn dieses Reglement den Weltcup rückbezüglich
rechnet (man also erst nach der EM und den weiteren
Kontinent-Meisterschaften weiß, wer sich schließlich
über den Weltcup qualifiziert hat), wird es sich für
Höck über diesen Weltcup-Weg ausgehen. Entsprechende
Chancen hat ebenso noch Xheni Dyrmishi am Pauschenpferd,
der seine Qualifikation in Baku am Freitag bestreitet.
Die ÖFT-Auswahl beeindruckte beim traditionsreichen
DTB-Pokal in Stuttgart auf ganzer Linie. Das Team sicherte
sich Platz 5 hinter den USA, Deutschland, Italien und
Frankreich - aber noch vor Großbritannien, Spanien,
Finnland, Niederlanden, Israel und Belgien. Einen
wesentlichen Beitrag daran hatte Nicolas Ivkic
(ATG), der zudem am Boden die Bronzemedaille gewann. Eine
weitere Bronzemedaille sicherte sich der Wiener Alfred
Schwaiger am Barren.
Der fünfte Platz von David Bickel (V), Nicolas Ivkic
(St), Vincent Lindpointner (OÖ), Alfi Schwaiger (W) und
Gino Vetter (V) - sie wurden von
Junioren-Nationaltrainer Kieran Beran und Vorarlbergs
Landestrainer Michael Fussenegger gecoacht - war
"absolut professionell und grandios", so
ÖFT-Kunstturner-Sportdirektor Fabian Leimlehner, "so
wünsche ich mir den Start in die so wichtige
Junioren-EM-Saison. Das Quintett hat nicht nur einen
super motivierten Team-Spirit gezeigt, sondern konnte
auch mit der Nervosität, die eine große Bühne mit einem
Top-Starterfeld mit sich bringt, hervorragend umgehen.
Die Zielsetzung wurde zur Gänze erfüllt. Ein großes Lob
gilt Kieran, der als Junioren-Cheftrainer gezeigt hat,
was er drauf hat. Ein weiterer großer Schritt in
Richtung Professionalisierung des österreichischen
Turnsports."
Alles in allem ein erstklassiger
Junioren-Wettkampf-Auftakt, der bei der
Europameisterschaft im August in München seinen
Höhepunkt finden soll. Nicht ganz so gut lief es
hingegen für Österreichs Elite-Team: In bei weitem nicht
bester Besetzung (Vinzenz Höck und Xheni Dyrmishi
gleichzeitig beim Kairo-Weltcup, Alexander Benda nach
Verletzung noch nicht wieder wettkampf-fit) erturnten
Manuel Arnold, Severin Kranzlmüller, Jakob Lindlbauer,
Askhab Matiev und Ricardo Rudy mit keineswegs optimaler
Leistung auf Platz 11 unter den zwölf Mannschaften.
18.
März 2022 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck knapp an Finale des Turnweltcups in Kairo
vorbei
Kurz nach seiner Corona-Erkrankung (die seine ersten beiden
Weltcup-Starts in Cottbus und Doha verhinderte) lief es für
Vinzenz Höck beim Weltpokal in Kairo nicht nach
Wunsch. Der vorjährige WM-Fünfte und
World-Challenge-Cup-Gesamtsieger zeigte an den Ringen eine
für ihn schwache Kür, landete mit 14.000 Punkten auf dem
zehnten Rang. Die besten Acht qualifizierten sich für das
Finale. Höck: „Der Start ins neue Jahr ist nicht nach Plan
verlaufen.“
Der 26-jährige in Innsbruck lebende Grazer zeigte in der
ägyptischen Hauptstadt noch nicht sein schwierigstes
Programm (Ausgangswert 5.9 statt 6.2 Punkte), kam
während seiner Übung etwas ins Pendeln: „Das war schon
ärgerlich, kostete auch zusätzlich Kraft – eine
schlechte Kombination.“ Bei einem Nachhüpfer beim Abgang
verlor er weitere wertvolle Punkte, am Ende fehlte ein
Zehntel auf den Finaleinzug.
An der Spitze reihten sich die bekannten Größen:
2019-Weltmeister Ibrahim Colak (den Höck 2021 mehrfach,
z.B. bei der WM geschlagen hatte) erhielt 14.766 als
Wertung, gefolgt vom Armenier Vahagn Davtyan (14.733)
und Italiens 2021-WM- und EM-Dritten Salvatore Maresca
(14.600).
Höck: „Ich startete mit einem Monat Verspätung in die
Saison, wusste um die Stärke der Konkurrenz und dass
meine Form noch nicht ist, wie sie sein sollte. Trotzdem
habe ich alles gegeben, um eine gute Platzierung zu
erreichen und Weltcup-Punkte zu sammeln. Das verfehlte
Finale tut natürlich weh, aber ich sehe es als Ansporn,
fleißig weiter zu arbeiten, um beim nächsten Mal wieder
vorne dabei zu sein.“
Erstes Sportakrobatik-WM-Edelmetall für Österreich:
Larissa Höfler , Hanna Paic und Paula
Pfurtscheller gewannen im Balance-Finale der
Weltmeisterschaft in Baku mit einer perfekt gelungenen Kür
die Bronzemedaille hinter den Trios aus den USA (1.) und aus
Belgien (2.). Die drei Grazerinnen, als Sechste für die
Top-6-Entscheidung qualifiziert, wuchsen in der Entscheidung
über sich hinaus. So konnten sie Australien (4.), Georgien
(5.) und Portugal (6.) noch hinter sich lassen.
Hanna Paic stellvertretend für ihre Kolleginnen: „Wir
können es noch gar nicht realisieren. Unser Ziel für die
WM war, sauber zu turnen. Schon die Final-Qualifikation
war ein Riesenerfolg. Das jetzt ist unglaublich.“
ATG-Graz-Trainerin Hannah Suntinger: „Wir sind einfach
sprachlos. Sensationell, was die Mädels hier geleistet
haben. Sie konnten ihre Professionalität bewahren und
haben eine Wahnsinns-Performance hingelegt.“ Österreichs
portugiesische Nationaltrainerin Leonor Vareta: „Unser
Trio hat im direkten Kontakt mit den Besten erstklassig
geturnt, eine erstklassige Wertung erhalten und ist
jetzt Weltklasse.“
Nationaltrainerin Leonor Vareta weiter: „Mir fehlen die
Worte zu dem, was hier passiert ist. Als Zweite am
Start, waren wir zuerst glücklich über unseren
Wertungsrekord. Als sich dann der Wettkampf entwickelt
hat, war die Medaille plötzlich eine realistische
Möglichkeit. Als zum Schluss sogar die in der
Qualifikation noch zweitplatzierten Australierinnen
hinter uns blieben, war kein Halten mehr. Die Tränen
sind geflossen. Diesen Moment hätte ich gerne für alle
Ewigkeit eingefroren.“
Bereits vor dem Balance-Finale hatten Höfler, Paic und
Pfurtscheller das Top-8-Kombinations-Finale (mit einer
Mischung aus Balance- und Dynamik-Elementen) von der
siebenten Vorkampf-Position aus in Angriff genommen.
Hier gelang den drei ÖFT-Akrobatinnen ebenfalls eine
Steigerung, sie rückten bis auf Rang 5 vor. Das war
bereits das beste österreichische
Sportakrobatik-WM-Ergebnis der Geschichte. Die
Bronzemedaille „hätte niemand von uns für möglich
gehalten“, wie Larissa Höfler bekannte.
Larissa Höfler , Hanna Paic und Paula
Pfurtscheller schafften in Baku (Aserbaidschan)
Historisches für Österreichs Sportakrobatik: Die drei
Grazerinnen zogen als erste ÖFT-Formation überhaupt in ein
Elite-Weltmeisterschafts-Finale ein – und das gleich
zweimal. In die Balance-Entscheidung geht das Trio auf
Position 6 nach dem Vorkampf, in die Kombinations-Kür auf
Position 7 der acht Qualifizierten.
Österreichs portugiesische Nationaltrainerin Leonor Vareta:
„Unsere wildesten Träume wurden Realität.“
Larissa Höfler stellvertretend für ihre beiden
Kolleginnen: „Wir sind zur WM gekommen, um schöne und
saubere Küren zu turnen. Unglaublich, dass wir jetzt
nochmals auftreten dürfen, wenn es um die Medaillen
geht.“ Die ATG-Graz-Trainerinnen Elisabeth Gschier und
Hanna Suntinger: „Harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Wir
freuen uns riesig, dass unsere Sportlerinnen gerade bei
der WM ihre Topleistungen abrufen können.“
Österreich beteiligt sich erst seit knapp 15 Jahren am
internationalen Sportakrobatik-Geschehen. Von den
letzten Großereignis-Plätzen ganz zu Beginn ging es
kontinuierlich Richtung Mittelfeld und schließlich noch
weiter nach oben. Der bislang größte ÖFT-Erfolg in
dieser Turnsportart war EM-Bronze 2019 durch Eva Gasser
und Franziska Seiner. Nationaltrainerin Leonor Vareta:
„Die Zeit, wo wir nur dabei sein wollten, ist vorbei.
Jetzt kämpfen wir bei der WM um die Finalplätze.“
Quelle: ÖFT
16.
Februar 2022 - Allgemein
Generalversammlung des Landesturnverbandes Steiermark
Am Dienstag, den 15. Februar hielt der Landesturnverband
Steiermark ordnungsgemäß seine Generalversammlung ab.
In der hybrid gestalteten Generalversammlung wurde Präsident
Mag. Thomas Hayn und sein Team einstimmig
(wieder)gewählt. Dem eindrucksvollen
Leistungsbericht des
Landesturnverbandes Steiermark lassen sich die Tätigkeiten
und Veränderungen der letzten drei Jahre sowie
Projektvorhaben für die Zukunft entnehmen. Hier zudem der
neue Vorstand des LTV.
03.
Januar 2022 - Kunstturnen männlich
Vinzenz Höck Österreichs Turnsportler des Jahres 2021
Es wird schon zur Gewohnheit, dass jedes Jahr mit der
gleichen Meldung beginnt: Vinzenz Höck (ATG) wurde
zum insgesamt fünften Mal nach 2014, 2017, 2019 und 2020 zu
Österreichs Turnsportler des Jahres gewählt. Höck gewann den
Gesamtweltcup 2020/21 an den Ringen, drei Einzelweltcups und
verpasste bei der WM als Fünfter die Bronzemedaille nur um
einen Zehntelpunkt.
Die traditionelle „Sportlerwahl des Jahres“ des
Österreichischen Fachverbandes für Turnen (ÖFT) fand
wieder von Mitte Dezember bis exakt zum Jahreswechsel
statt. Eine prominent besetzte Experten-, VIP- &
Medienjury sowie ein Online-Fan-Voting mit tausenden
abgegebenen Stimmen ermittelten zu gleichen Teilen das
Ergebnis. Der Sieg fiel überzeugend aus, mit einer
eindeutig Mehrheiten in beiden
Abstimmungs-Teilbereichen.
Vinzenz Höck blickt auf ein „unglaublich ereignisreiches
Jahr zurück. Der Wettkampfkalender war 2021 dicht
gefüllt und ich konnte die hohen Erwartungen, die ich
vor allem an mich selbst gestellt habe, mehr als
erfüllen.“ Der 25-jährige Grazer, der als Heeressportler
in Innsbruck lebt und dort am ÖFT-Bundesstützpunkt
trainiert, sieht „die Auszeichnung als Sportler des
Jahres nicht nur als Wertschätzung meiner Erfolge 2021,
sondern auch als Ansporn für 2022. Sie bildet für mich
einen schönen Start ins neue Jahr.“
Auf dem 2. Platz landete Höcks Vereinskollege und
WM-Finalist Alexander Benda (ATG). Bei den
Damen gewann die Vorarlbergerin Marlies Männersdorfer.
06.
September 2021 - Kunstturnen männlich
Dritter Weltcupsieg in Folge für Höck, Benda Vierter
Kunstturner Vinzenz Höck gewann am 4. September seinen
dritten Weltcup in Serie: Im slowenischen Koper überzeugte
der 25-jährige Grazer an den Ringen mit 14.800 Punkten und
deutlichem Vorsprung auf den Russen Ilya Kibartas (14.400)
sowie den Italiener Andrea Cingulani (14.200).
„Das war mein erster Wettkampf in der
Herbstsaison – und ich wollte unbedingt zeigen, was ich
drauf habe, dass mit mir weiter zu rechnen ist. Das ist
mir super gelungen und gibt jetzt viel Motivation für
die nächsten Wochen.“
Nachdem er bereits die Qualifikation am Donnerstag für
sich entschieden hatte, musste Höck im Finale gar nicht
voll aus sich heraus gehen. Der Heeressportler wählte
seine zweitschwierigste Kür mit 6.1 Punkten Ausgangswert
(statt ebenso beherrschten 6.2), trug sie allerdings
ausgezeichnet vor. Nationaltrainer Petr Koudela:
„Vinzenz‘ Übungsstabilität ist mittlerweile auch unter
Druck sehr hoch.“ Das beeindruckte auch den persönlich
anwesenden FIG-Präsidenten Morinari Watanabe, der Höck
als Medaillenkandidat für Paris 2024 bezeichnete.
Alexander Benda erreichte sein bislang bestes
Weltcup-Ergebnis: Dem 24-jährige Grazer gelang am Reck
sogar die schönste Kür aller acht Finalisten, er erhielt
die höchste Ausführungsnote. Leider zeigte er ebenso das
noch am wenigsten schwierigste Programm, weshalb ihm der
Sprung auf das Medaillenpodium verwehrt blieb. Der
Spitzenkampf verlief spannend: Mit 13.600 Punkten
landete Benda auf Platz 4, knapp hinter dem Kanadier
Felix Dolci (13.650). Es gewann Belgiens Maxime Gentges
(13.800) vor dem Ungarn David Vecsernyes (13.700).
„Zuerst war ich einen Moment enttäuscht, dass
es so knapp nicht mit der Medaille geklappt hat“,
bekannte Alexander Benda ein, ist dennoch mit seiner
Leistung in Koper „hoch zufrieden. Ich hatte schon nach
der Qualifikation gedacht, dass ich meine Kür nicht
besser turnen kann. Und heute habe ich sie doch noch
getoppt, perfekt erwischt.“
Die Vorarlbergerin Marlies Männerdorfer sorgte mit Platz
8 am Schwebebalken und Platz 10 am Stufenbarren für zwei
weitere österreichische Top10-Platzierungen.
06.
September 2021 - Rhythmische Gymnastik
Valentina Domenig-Ozimic in Brünn im Finale
Der Tart-Cup in Brünn zählt normalerweise zum Grand Prix der
Rhythmischen Gymnastinnen, einer Einladungsserie der
Weltbesten. Heuer am 4./5. September erstmals seit langem
nicht - doch die Besetzung war dennoch "nacholympisch
erstklassig". Im Feld der "Asse der nächsten Generation" aus
Russland, Bulgarien, Israel usw. schlug sich die Grazerin
Valentina Domenig-Ozimic eindrucksvoll.
Eine Woche zuvor beim mit 14 Ländern ebenfalls stark
besetzten Gracia-Cup in Budapest hatte Domenig-Ozimic
sogar Gold gewonnen. Beim Tart-Cup hingegen war schon
vorher anhand der Nennliste klar, dass dieses Kunststück
wohl nicht wiederholbar sein würde. Doch ihre Leistung
war gleich gut bis besser. Sie kämpfte sich im
Elite-Mehrkampf auf Platz 10, erreichte mit dem Reifen
erfreulicherweise sogar das Finale und in diesem den
siebenten Rang.
In der Eliteklasse dominierte Russland auf
Weltspitzenniveau, den Mehrkampf gewann Lala Kramarenko
vor Daria Trubnikova und Irina Annenkova. Nur eines der
drei Finali ging nicht an Russland: Tatyana Volozhanina
aus Bulgarien gewann mit dem Band. Ebenfalls einen
Dreifachsieg erlebten die Juniorinnen, allerdings für
Israel: Lian Rona vor Yuval Mandelgeim und Zoe Barr
Scialom.
03. September 2021 - Sportakrobatik
Sportakrobatik-Medaillenregen in Budapest
Der "Budapest Acro Cup" am 28./29. August lief für
Österreich ausgezeichnet. Im Feld aus neun europäischen
Nationen ging ein Großaufgebot von insgesamt 27
ÖFT-Formationen in den verschiedenen Kategorien an den
Start. Nur zwei unter ihnen schafften es nicht ins Finale -
und insgesamt ein Dutzend der heimischen Teams erturnte
sogar Medaillen, die Hälfte davon ging an steirische
Formationen.
Jolina Lohr, Valentina Müller und Helene Fischer vom
Allgemeinen Turnverein Graz gewannen bei den
Jugendtrios. Ihren Vereinskolleginnen Anastasia Lipp und
Johanna Wimmer gelang in derselben Altersklasse derselbe
Erfolg bei den Paaren.
Drei weitere Kategoriensiege gingen zum ATG nach Graz:
Hannah Adler, Philippa Rock und Jana Pfund freuten sich
in der Altersklasse 12-19 im Finale über Platz 1. Das
Trio mit Carina Angerbauer, Daria Angerbauer und Letizia
Lipp setzte sich in der AK 11-17 ganz an der Spitze
durch. In der Entscheidung konkurrenzlos gut erwies sich
weiters das 13-19-Mixed-Paar Hanna Reiter und Jan
Wassermann. Dazu sicherten sich Fee-July Kasca und
Tobias Arbesleitner nach der Qualifikationsführung im
Finale schließlich die 11-17-Silbermedaille für den ATG.
Für die insgesamt elf für die Europameisterschaft im
Oktober in Pesaro (Italien) nominierten öserreichischen
Formationen bildete der "Budapest International Acro Cup
2021" last but not least eine ausgezeichnete
Standortbestimmung vor dem Herbstsaisonhöhepunkt.
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